Nora Bettendorff 25-mal sah und hörte ich das Berlinale-Intro-Video, welches vor jeder Filmvorstellung eingespielt wurde. Während dieses mir am ersten Tag des Filmfestivals noch fremd war, wurde die Melodie langsam zur Konstante in den 9 Tagen, in welchen ich das 76. Berlinale-Filmfestival besucht habe. 25-Mal hat dieses Video die Menschen um mich herum zu schweigen … Continue reading "„Und,…
Katharina Hollstein Die diesjährige Berlinale hat nicht enttäuscht. Zum 76. mal hat es uns alle in die deutsche Hauptstadt verschlagen und auch die verschneiten Minusgrade konnten uns nicht aufhalten. Das Abhetzen, Frieren und frühe Aufstehen um nach den Tickets zu geifern hat sch gelohnt, denn die Vielfalt an Filmen, spezifischen Themen, und visuellen Ansprüchen … Continue reading "Gelbe Briefe,…
Lara Sönser Wenn ich mich an meine Zeit am Berlinale Filmfestival zurückerinnere, denke ich sofort an die roten Farbflecken, die über Berlin verteilt unter den grauen Wolken aufblitzen. Egal wo sich an den regnerischen Tagen durch die Stadt bewegt wird, überall erscheint das Logo des roten Berlinale-Bären: auf Plakaten, Flyern, Schildern und U-Bahn-Stationen. Die ganze … Continue reading "Zwischen…
Vivian Grabowski Sonntag, 15.02., 4 Uhr morgens. Ich habe keine Stunde geschlafen. Meine gereizten Augenlider und ich machen uns auf den Weg zum Flixbus, der um 4:45 ab Erdberg geht. Ich habe vergessen, dass die Wiener U-Bahn, anders als die Berliner Bahnen, nachts manchmal nur alle 20 Minuten fahren und bin schließlich 3 Minuten vor … Continue reading "Roter Teppich, kalte Füße – Berlinale 2026"
Friederike Hirth Ein Filmfestival wie die Berlinale zu besuchen bedeutet, für ein paar Tage in einen ganz eigenen Rhythmus einzutauchen. Tage strukturieren sich plötzlich nicht mehr nach Alltag oder Verpflichtungen, sondern nach Vorführungszeiten. Man bewegt sich von Kino zu Kino, sitzt stundenlang in dunklen Sälen und taucht immer wieder in neue Geschichten und filmische Welten … Continue…
Péter Rácz Der Zeitplan für ein zehntägiges internationales Filmfestival lief für mich folgenderweise: 7:00 bin ich aufgestanden und gleich versucht, das Online-Ticketshop zu öffnen, vor dem nach 7:30 von 1 bis 15 Minuten gesessen bin, sodass ich für die nächsten Tage meinen Fix von 3-4 (manchmal nicht bis zum Ende geschauten) 80 bis 185 Minuten … Continue reading "Globale Erfahrungen, lokale…
Flo* Oelz Zum ersten Mal steige ich in einen Flixbus ein. Zum Glück habe ich beim Buchen nicht davor zurückgescheut den Aufpreis für die Panoramasitze in der ersten Reihe zu zahlen. Lange traue ich mich nicht meine Schuhe auszuziehen, da ich befürchte, dass meine Füße zu sehr stinken. Doch nach andauernder Fahrt und feucht angeschlagenen … Continue reading "Den Kopf stoßen – die Berlinale…
Antonija Delac Als ich in Berlin ankam, erwartete mich zunächst die harsche Kälte des Februars. Doch es wurde für mich schnell klar, dass die Stadt mich mit warmen Armen aufnehmen wird. Das erste Mal Berlinale bedeutete für mich auch das erste Mal Berlin, das Eine wird mit dem Anderen für immer eng verflochten sein. Dieses … Continue reading "Aufregung und Vertrautheit – Berlinale 2026"
von David Nilles Die My Love ist ein Film, auf den man als Zuschauer*in im Vorhinein nicht vorbereitet werden kann und der – ob man das nun möchte oder nicht – eine schonungslose Nähe zu einer Figur herstellt, deren innerer Zustand eine fast schmerzliche Eindringlichkeit entwickelt. Die diesjährige Viennale zeigte den Thriller Die My Love … Continue reading "Zwischen Überforderung und Empathie –…
von Jana Maier Was geschieht, wenn die Vergangenheit zur Gegenwart wird und die Gegenwart sich endlos wiederholt? Mark Jenkins Rose of Nevada (UK 2025) stellt diese Frage und widmet sich zugleich der existenziellen Abhängigkeit eines Fischerdorfs von seinen letzten verbliebenen Fischern und der Tragik einer Gemeinschaft am Abgrund. Mark Jenkin, der bereits in früheren Filmen … Continue reading…