Als ich eines Morgens barfuß in Frankreich im Garten saß, dachte ich an Zuhause. Und daran, dass es gar nicht existiert ohne mich. Wie eine Schnecke trage ich mein Heim stets bei mir. Die Möbel stehen in den verwaisten Räumen, aber sonst ist es leer, wenn ich abwesend bin. Zwei Tage später rannte ich im Stechschritt bei 40 Grad zum Zug, weil ich mich versehentlich am falschen Bahnhof eingefunden hatte, um die Heimreise anzutreten. Die Deutsche Bahn hatte noch am Vorabend eine Warnung geschickt, wegen der Hitze würde man kulant sein, jede Reise sei kostenfrei stornierbar. Ich machte mich dennoch auf den Weg mit Koffer, Tasche und Bastkorb, Wasser, Proviant und ein paar zerbrechlichen Flohmarktfunden.
Nach der ersten Etappe erwischte ich doch noch den richtigen Bahnhof und den TGV, in dem ich einen Sitzplatz gebucht hatte. Neben mir eine Frau mit ihrem Sohn. Sie gab mir die Hand und stellte sich vor. Ich vergaß ihren Namen noch in dem Moment, als ihre kleine, feuchte Hand in meiner lag.

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