Wegen gef�hrlicher elektronischer T�rgriffe ordnet China einen R�ckruf f�r �ber sieben Millionen Elektroautos an. F�llt bei einem Crash der Strom aus, lassen sich Modelle von Tesla und Xiaomi nicht �ffnen. Software-Updates sollen helfen.
Massen-R�ckruf f�r Elektroautos
Die chinesische Marktaufsichtsbeh�rde hat im August 2026 einen umfangreichen R�ckruf in der dortigen Automobilindustrie angeordnet. Mehr als sieben Millionen Elektrofahrzeuge m�ssen nachgebessert werden. Der Grund daf�r sind versteckte, elektronische T�rgriffe, die bei schweren Unf�llen ein Sicherheitsrisiko f�r die Insassen darstellen.
Das Kernproblem liegt in der Stromversorgung. F�llt das Niederspannungssystem nach einer Kollision aus, lassen sich die T�ren von innen und au�en elektrisch nicht mehr �ffnen. Zwar verf�gen die Fahrzeuge �ber mechanische Notentriegelungen, das Design der Hebel ist jedoch oft so unauff�llig in die Innenverkleidung integriert, dass Passagiere das System in einer Paniksituation nicht finden.
Sicherheitsrisiko T�rgriff
Laut einem Bericht von CnEVPost entf�llt der gr��te Anteil auf Tesla. Der US-amerikanische Hersteller muss knapp drei Millionen lokal produzierte und importierte Einheiten der Baureihen Model 3, Model Y, Model S und Model X anpassen.
Um das Problem zu beheben, setzen die Autobauer auf eine Kombination aus physischen Markierungen und drahtlosen Software-Aktualisierungen. Tesla und andere Hersteller programmieren die Software so um, dass sich die Fenster nach einem Aufprall automatisch absenken. Ein Vorteil der Methode ist die schnelle, werkstattfreie Umsetzung. Als Nachteil bleibt bestehen, dass das mechanische System nicht umgebaut wird, sondern lediglich farbige Warnhinweise aufgeklebt werden.
Neben Tesla sind zahlreiche weitere Unternehmen von dem R�ckruf betroffen, die �hnliche T�rgriff-Konzepte verwenden. Dazu geh�ren unter anderem Xiaomi mit der Limousine SU7, Leapmotor mit den Modellen C11 und C01 sowie Xpeng mit den Fahrzeugen G6, P7+ und X9.
Neue Vorschriften ab 2027
Diverse Vorf�lle haben die chinesische Regierung zum Handeln veranlasst. Eine neue nationale Norm schreibt mittlerweile vor, dass ab Januar 2027 alle neu zugelassenen Modelle mit einer klar erkennbaren mechanischen Entriegelung ausgestattet sein m�ssen. Rein elektronische, versteckte T�rgriffe sind ab dem Zeitpunkt faktisch verboten. F�r bereits zugelassene Fahrzeugtypen gilt eine �bergangsfrist bis Januar 2029.
Zus�tzlich zu der T�rgriff-Problematik muss Tesla in China weitere 2.700.000 Fahrzeuge aufgrund von M�ngeln bei der Fahrer�berwachung zur�ckrufen. Die Beh�rden stuften das bisherige System, das lediglich die Lenkradbewegungen registriert, als unzureichend ein. Ein weiteres OTA-Update soll nun die Innenraumkamera aktivieren, um die Aufmerksamkeit der Fahrer beim assistierten Fahren besser zu kontrollieren.
Wie bewertet ihr die Nachbesserungen der Hersteller per Software-Update? Teilt eure Erfahrungen mit elektronischen T�rgriffen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Chinas Marktaufsicht ordnet R�ckruf f�r sieben Millionen E-Autos an
- Versteckte T�rgriffe lassen sich nach Unf�llen oft nicht mehr �ffnen
- Betroffen sind vor allem Fahrzeuge von Tesla sowie von Xiaomi und Xpeng
- Hersteller beheben das Problem mit Software und optischen Markierungen
- Ab Januar 2027 gelten in China strengere Regeln f�r die Entriegelung

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