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WinFuture News · Aug 21, 2026

Schöne neue Lieferwelt: Amazon-Drohne wirft Paket in Swimmingpool

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Witold Pryjda · winfuture.de

In Texas hat eine autonome Drohne von Amazon Prime Air die bestellte Ware einer ahnungslosen Kundin zielsicher im Swimmingpool versenkt. Obwohl Katzenfutter und Einlegesohlen trocken blieben, offenbart der Fehler Probleme der Abwurfsensorik.

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Amazon

Fehlschlag bei der Paketzustellung

In Richmond im US-Bundesstaat Texas erlebte die Kundin Lindsey Austen Anfang dieser Woche eine unerwartete und kuriose, aber letztlich folgenlose Situation, als ein autonomes Flugger�t des Dienstes Prime Air ihre Bestellung direkt im heimischen Swimmingpool abwarf. Ein Video zeigt, wie das neuartige Liefer-Flugobjekt �ber dem Wasser schwebt, die Luke �ffnet und die Lieferung ins Nasse fallen l�sst.

Das Paket enthielt laut der Empf�ngerin trockenes Katzenfutter und Einlegesohlen. Die bestellten Waren blieben trotz der unfreiwilligen Wasserlandung unbesch�digt. Austen gab an, dass sie die Belieferung aus der Luft nicht bewusst ausgew�hlt habe und k�nftig auf ein solches Verfahren verzichten wolle.

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Der Vorfall ereignete sich zu einem f�r Amazon eher ung�nstigen Zeitpunkt. Wie Tom's Hardware berichtet, verk�ndete der Konzern erst in dieser Woche, den Dienst Prime Air bis Ende 2026 auf knapp 500 St�dte in den USA auszuweiten. Bisher operieren die Flugger�te lediglich in sieben US-Bundesstaaten.

Amazon plant weitreichende Expansion

Die autonomen Systeme nutzen Kameras sowie Sensoren zur Erkennung von Hindernissen. Das soll den Luftraum permanent �berwachen und Zusammenst��e verhindern. Dabei kann die Drohne Pakete mit einem Gewicht von bis zu zwei Kilogramm transportieren.

Kosten und Reaktionen

Die Struktur der Geb�hren f�r den Dienst in den USA sieht verschiedene Tarife vor. Die Preise richten sich dabei nach dem Bestellwert und dem Abonnement der Nutzer:

  • Nutzer von Prime (Bestellwert �ber 50 Dollar, etwa 43 Euro): kostenfrei
  • Nutzer von Prime (Bestellwert unter 50 Dollar): 3 Dollar (etwa 3 Euro)
  • Kunden ohne entsprechendes Abonnement: 5 Dollar (etwa 4 Euro)

Amazon erkl�rte zu dem Vorfall, dass die Systeme von der zust�ndigen Luftfahrtbeh�rde zertifiziert seien. Eine Sprecherin betonte, dass derartige Zwischenf�lle selten vorkommen w�rden. Wenn eine Lieferung nicht wie geplant verl�uft, lerne das Unternehmen daraus und die gewonnenen Erkenntnisse flie�en direkt in die Verbesserung der Software ein, um k�nftige Fehler bei der Platzierung zu vermeiden.

Die Technologie bietet den generellen Vorteil einer schnellen Zustellung, die oft innerhalb von 30 Minuten erfolgt. Gleichzeitig verdeutlichen Vorf�lle wie in Texas, dass die automatische Erkennung des Abwurfplatzes noch offensichtliche Schw�chen aufweist. Zudem empfinden Nachbarn die Betriebsger�usche der tief fliegenden Lieferger�te als st�rend.

W�rdet ihr euch Pakete per Drohne in den Garten liefern lassen oder �berwiegen f�r euch die Nachteile? Teilt eure Meinung zu dem Verfahren gerne mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung

  • In Texas warf eine Prime-Air-Drohne ein Paket in einen Swimmingpool
  • Die gelieferten Waren blieben trotz der Wasserlandung unbesch�digt
  • Der kuriose Vorfall ereignete sich kurz vor einer geplanten Expansion
  • Amazon m�chte den Drohnendienst bis 2026 auf 500 US-St�dte ausweiten
  • Die autonomen Flugger�te transportieren Pakete bis zu zwei Kilogramm
  • Laut Amazon sind solche Fehler selten und helfen bei der Verbesserung

Siehe auch:

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