Wie war das eigentlich mit den Autos in der DDR? Die Wartezeiten lang, keine Ersatzteile und für die Fahrprüfung melden einen am besten gleich die Eltern bei Geburt an. Was davon stimmt und wie man überhaupt unter die Autofahrer*innen gelangte in der DDR, das bespreche ich in der aktuellen Folge mit meinem Gast Eberhard Kittler. Nachdem er in Folge 109 bereits "Undercover" unterwegs war, berichtet…
Der SED-Staat hat einen ganz klaren Plan für das Leben der Menschen in der DDR. Abweichungen davon waren nicht erwünscht und konnten schnell Repressionen nach sich ziehen. Besonders, wenn man dem Land den Rücken kehren wollte. Das mussten auch Peter Keup und seine Familie feststellen, als sie ihren Ausreiseantrag stellten. Als der abgelehnt wird und Peter Keup auch kein Abitur machen darf, plant…
Die Friedensbewegung in der DDR war eines der zentralen Elemente, die das Ende des SED-Staats einleiteten. Als Sammelbecken für Menschen, die sich ein freieres Leben wünschten und die unzufrieden waren mit dem System. Ulrich Töpfer war ein wichtiger Akteur in dieser Bewegung und ist dabei nicht nur einmal mit dem Staat und der Stasi aneinander geraten. In dieser Folge berichtet er, wie er mithilfe…
Meine Gästin Yvonne war schon als Kind fasziniert von funkelnden Dingen. Damals waren es nur Glassplitter, aber mit Ihrer Begeisterung für Juwelierskunst hat sie es bis zur Leiterin des größten Schmuckgeschäfts in der DDR geschafft. Der Weg dahin war aber nicht leicht für sie. Wie sie mit Begeisterung und Wissensdurst ihre Ziele erreicht hat, davon berichtet sie in dieser Folge.
Die Bilder von den Montagsdemonstrationen in Leipzig gingen 1989 um die Welt. Aram Radomski und Siegbert Schefke haben damals diesen historischen Moment festgehalten und den westdeutschen Medien zugespielt. Doch gingen diesen Bildern viele weitere Aufnahmen vom Zustand und dem Leben der DDR voraus. In diesem Podcast erzählt Aram, wie er als Jugendlicher an der DDR gezweifelt hat, mit dem Staat in…
Doreen Trittel ist in der DDR aufgewachsen, hat den Mauerfall als Teenagerin erlebt und einen Beruf im wiedervereinigten Deutschland gefunden. Erst viele Jahre später hat sie erfahren, dass ihr Vater bei der Stasi war. Als Künstlerin findet sie einen Weg, mit dieser Erkenntnis umzugehen und ihre eigene Vergangenheit neu aufzuarbeiten. Und sie entdeckt TikTok als Medium, um andere über das Leben in…
Ursula Wünsch wollte eigentlich Lehrerin werden, hat dann aber Formdesign studiert und konnte damit die Pädagogik mit der Kunst verbinden – indem sie Spielmittel entwickelt und gebaut hat. Spielmittel zum Greifen, Tasten, Ausprobieren und Entdecken für Kinder. Doch in der DDR war Geld knapp und so musste Ursula Wünsch sich und ihre Arbeit immer wieder neu finden und erfinden. Hört rein in ein…
Wie war das eigentlich: Christ sein in der DDR? Dazu kann mein heutiger Gast einiges erzählen. Gerold Heinkes Familie war und ist der Kirche eng verbunden. Das Verhältnis des SED-Staats zum christlichen Glauben war aber alles andere als einträchtig. Der passte nämlich so gar nicht ins marxisitisch-leninistische Weltbild. Welche Herausforderungen bei der Ausübung des Glaubens in Kindheit und Jugend…
Erneut geht’s in den Spreewald in der zweiten Sommerfolge. Dieses Mal stehen ein paar „Klassiker“ des Spreewalds auf dem Programm: Kahnfahren, Gurken und die Spreewaldtracht. Zu Gast ist Andrea Pursche, die sich im Brauchtum des Spreewalds sehr gut auskennt und deren Familie auch schon sehr lange hier zuhause ist. Außerdem begrüße ich Desirée Hetzel, die in einem Projekt rund um die…
Wasser, Kähne Gurken – der Spreewald ruft sofort diese Begriffe hervor. Darum gehet’s zwar auch in den beiden Doppelfolgen zu dieser Region südöstlich von Berlin. Wir schauen aber ebenso darauf, wie sich diese Kulturlandschaft in den Jahren verändert hat. In dieser ersten Folge begrüße ich Manfred Werban und Paul Jarick, die mir mehr über die Besonderheiten von Boden, Wasser und Natur hier…