Ich bin 26 und damit zum ersten Mal in meinem Leben näher an den 30 als an den 20. Auf meinem Blog und meiner Website teile ich immer wieder Reflektionen und Rückblicke. Manchmal, wenn ich meine Beiträge von damals lese, bin ich überrascht, wie selbstsicher ich meinen Ansichten war und wie schnell ich dazu neigte, andere zu verurteilen. Ich glaube manchmal, dass es im Leben viel darum geht, ein besserer Mensch zu werden. Es fällt mir schwer, zu sagen, ob mir das so gut gelingt, aber ich gebe mir Mühe. Ich habe den Eindruck, dass ich in den letzten Jahren empathischer und demütiger geworden bin, mehr in den Tag hineinlebe und generell entspannter und freundlicher – vor allem zu mir selbst – geworden bin. So oder so, sind das 26 Lektionen, die ich in 26 Jahren für mich mitgenommen habe.
Alkohol ist die einzige Droge, bei der man sich rechtfertigen muss, wenn man sie nicht nimmt. Ich habe zwischen 14 und 20 regelmäßig und in großen Mengen getrunken, wobei es mit der Zeit immer exzessiver wurde. Dabei habe ich Alkohol nie gut vertragen, war schnell betrunken und oft verkatert. Seit ich nicht mehr trinke, schlafe ich besser, ernähre mich gesünder, treibe mehr Sport und habe deutlich mehr Spaß auf Partys, weil ich sie nüchtern und ohne Blackout erlebe.
Nachdem ich aufhörte, Alkohol zu trinken, stürzte ich mich Hals über Kopf in eine Ersatzdroge namens Produktivität. Ich arbeitete rund um die Uhr und versuchte, jeden Augenblick meines Tages produktiv zu verbringen. Produktivität wurde zu meiner neuen Sucht. Auch heute, nach sechs Jahren, fällt es mir häufig schwer, einfach in den Tag hineinzuleben und mich zu entspannen. Ich habe viele Ideen und Projekte, aber ich habe auch ein Bedürfnis nach Entspannung. Es hat mir geholfen, festzustellen, woher meine Produktivitätsbesessenheit herkommt. Dadurch fällt es mir leichter, mitfühlend mit mir selbst zu sein.
Früher las ich jedes Buch, das ich anfing, zu Ende, selbst, wenn es mir überhaupt nicht gefiel. Mittlerweile breche ich Bücher öfter und vor allem schneller ab. Vielleicht bin ich manchmal zu voreilig, aber ganz ehrlich, es gibt so viele fantastische Bücher auf der Welt. Es ist unmöglich, sie alle in diesem kurzen Leben zu lesen. Darum sollte ich wenigstens so viel Respekt vor meiner Zeit haben, dass ich schlechte Bücher früher abbreche. Ich habe keine so richtige Regel, wann ich ein Buch weglege. Allerdings las ich mal die Faustregel: hundert minus dein Alter. Das führt dazu, dass man mit zunehmendem Alter deutlich weniger schlechte Bücher lesen muss, und das kommt mir schon ziemlich gut vor.
Früher presste ich Aktivitäten zwanghaft in meinen Tag hinein, auch wenn mir nicht danach war. Manchmal nahm ich mir vor, zu lesen, obwohl ich am liebsten geschrieben hätte. Da ich mir jedoch vorgenommen hatte, mich zu entspannen, zwang ich mich zur Entspannung, selbst wenn mir nach Schreiben war. Inzwischen vertraue ich mehr meiner Intuition und dem Flow meiner Energie. Wenn ich kreativ schaffen will, schaffe ich. Wenn ich entspannen möchte, entspanne ich.
Obwohl ich aus einer christlichen Familie stamme, haderte ich sehr lange mit dem Glauben und stand dem Christentum skeptisch gegenüber. Als ich das Buch Mere Christianity von C. S. Lewis las, merkte ich, wie wenig ich über meinen eigenen Glauben wusste und wie viele Annahmen, die ich über das Christentum hatte, entweder fehlerhaft oder schlicht und ergreifend falsch waren. Das Buch führte dazu, dass ich anfing, mich mehr mit dem Christentum auseinanderzusetzen. Einige Jahre später fing ich an, regelmäßig Gottesdienste zu besuchen, und ließ mich taufen. Ich frage mich, wie viele Meinungen ich noch habe, die genauso unbegründet sind.
Im Herbst hatte ich eine Reihe von Vorstellungsgesprächen. Alle endeten mit einer Absage. Ich war verzweifelt und sagte mir, dass ich doch alles versuche, mir Mühe gebe und es trotzdem nicht klappt. Ein paar Monate später entdeckte ich eine Stellenanzeige bei meinem Traumunternehmen und bewarb mich. Diesmal wollte ich alles richtig machen. Als ich mit meinem Mann über das anstehende Vorstellungsgespräch sprach, meinte er, dass meine vorbereiteten Themen zu allgemein seien und ich mehr auf die Details der ausgeschriebenen Stelle eingehen sollte. Ich passte meine Selbstpräsentation an und übte Fragen mit ihm, die potenziell gestellt werden könnten (und tatsächlich auch gestellt wurden). Die Vorbereitung lohnte sich. Ich bekam die Stelle. Im Nachhinein wurde mir klar, dass ich bei der Vorbereitung auf meine früheren Gespräche kaum auf die Stellenanzeige eingegangen war und zu wenig potenzielle Fragen geübt hatte. Hätte ich mir bei den vorherigen Gesprächen mehr Mühe gegeben, wären sie vielleicht anders ausgegangen. Es scheint, als hätte ich doch nicht alles versucht.
Wir wachen auf und der Blick geht direkt zum Smartphone. Wir warten auf die Bahn, sitzen beim Arzt im Wartezimmer oder haben einfach eine ruhige Minute für uns – der erste Impuls ist immer das Smartphone. Warum eigentlich? Was erwarte ich zu sehen? Etwas Spannendes, Wichtiges, Dringendes oder gar einen schrecklichen Notfall? Ein Whistleblower aus dem Silicon Valley vergleicht das Smartphone mit einem Glücksspielautomaten aus dem Casino. Du ziehst es aus der Tasche und du weißt nicht, was passieren wird. Vielleicht könnte ja eine wichtige Nachricht dabei sein, vielleicht gibt es ein spannendes, neues YouTube. Dieses Unvorhersehbare führt zu einem starken Dopaminschub und macht süchtig. Genau darum ist es mir umso wichtiger, diesem Impuls zu widerstehen. Ich tue das, indem ich Lesen zu meinem ersten Impuls mache. Wann immer ich das Verlangen habe, mein Handy zu entsperren, klappe ich mein Buch auf.
Letztes Jahr fuhr ich nach einem anstrengenden Seminar mit dem ICE nach Hause. Der Zug war überfüllt, in den Gängen saßen bereits Leute. Ich schritt die Abteile ab, vollbepackt mit meinem schweren Rucksack, und suchte nach einem Sitzplatz. Auf einmal hörte ich Geschrei und zornige Rufe. Im Abteil vor mir war eine Schlägerei ausgebrochen. Eine Frau rief um Hilfe. Jemand anders schrie nach einem Schaffner. Meine erste Reaktion war es mich umzuschauen. Nicht nach einem Schaffner, sondern nach jemandem, der den Schaffner holen würde. Ich suchte nach jemandem, der die Verantwortung übernehmen und die Situation lösen würde. Es war, als wäre ich wieder ein Kind, auf der Suche nach einem Erwachsenen. Aber ich bin kein Kind mehr. Ich war zu diesem Zeitpunkt 25. Mir dämmerte, dass ich der Erwachsene im Raum bin. Also ging ich los, um einen Schaffner zu suchen. Nach drei Abteilen fand ich einen Mitarbeiter. Er war völlig überrascht, von der Schlägerei zu hören, und rief die Polizei. Ich war nicht die Einzige, die durch die Abteile schritt und von der Schlägerei mitbekam. Eigentlich hätte eine ganze Gruppe aus Fahrgästen den Schaffner holen sollen. Stattdessen sahen sich alle um, weil sie einen Erwachsenen suchten. Diesen Erwachsenen gibt es nicht. Du bist der Erwachsene im Raum.
Manchmal, wenn ich mir zu viele Vorwürfe mache, sagt mein Mann: „Hör auf damit. Ich lasse nicht zu, dass jemand so mit meiner Ehefrau spricht.“ Der römische Kaiser Markus Aurelius hatte den Leitsatz, hart zu sich selbst und sanft zu anderen zu sein. Ich finde es gut, hohe Standards an mich selbst zu setzen, aber es muss Grenzen haben. In den letzten Jahren bemühte ich mich, mir selbst mehr eine Freundin zu sein. Ich bemühte mich, freundlicher zu mir zu sein, mitfühlender. Es ist ein steiniger Weg, aber ich hoffe, dass ich mit den Jahren besser werde.
Während meiner Schwangerschaft war ich gezwungen, langsamer zu machen. Ich konnte nicht länger auf dem Weg in die Küche sämtliches schmutziges Geschirr einsammeln, noch schnell zur Post rennen oder die freie Minute nutzen, um eine E-Mail fertigzuschreiben. Ich hatte nicht länger die Energie, mir war übel und mein Körper verlangte nach Pausen. Mein Körper zwang mich, langsamer zu machen. Ich lag stundenlang auf dem Sofa, nutzte ruhige Minuten, um einfach zu sitzen und zu lesen, und versuchte nicht länger, jeden Weg durch die Wohnung mit Effizienz zu füllen. Erst durch die Schwangerschaft fiel mir auf, mit welcher Hektik ich durchs Leben eilte. Wie sehr ich dazu neigte, meine Tage vollzustopfen. Dabei kann ich nicht mal sagen, dass mich diese Hektik produktiver oder glücklicher machte. Ich räumte vielleicht nicht mehr jeden Teller in die Spülmaschine, aber dafür trieb ich regelmäßig Sport, verbrachte viel Zeit mit Familie und Freunden, absolvierte mehrere Prüfungen und veröffentlichte zwei Bücher. Wenn ich das Wichtigste trotzdem schaffte, warum machte ich mir eigentlich so viel Hektik?
Während der späten Monate meiner Schwangerschaft kultivierten mein Mann und ich die Gewohnheit, ausgiebige Spaziergänge in unserer Umgebung zu machen. Häufig hatten wir unsere Kameras dabei, wodurch aus unseren Spaziergängen richtige Fototouren wurden. In diesen Monaten sahen wir mehr von unserem Viertel als in den zwei Jahren, die wir dort gewohnt hatten. Später dehnten wir unsere Touren auf andere Stadtteile aus, besuchten Cafés, machten Ausflüge und trafen uns mit Freunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich so aufgebläht wie eine Melone und körperlich alles andere als fit. Mir war klar, dass ich diese Ausflüge vor der Schwangerschaft viel mehr genossen hätte. Warum hatten wir so lange damit gewartet, aktiv zu werden? Warum legt man nicht los, solange man fit ist?
Die meisten Dinge, vor denen ich Angst hatte, sind entweder nie eingetreten, waren nicht so schlimm oder entwickelten sich anders. Wenn etwas wirklich dringend war, musste ich sofort handeln. Für Sorgen blieb keine Zeit. Was eigentlich wieder zeigt, wie unnötig Sorgen sind.
Mein Sohn hat mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Ich betrachte so vieles aus einem anderen Blickwinkel. Es ist als hätten sich sämtliche Prioritäten umgedreht. Ein Kind zu kriegen, ist das Anstrengendste, Stressigste, Herausforderndste, Schönste und Bedeutsamste, was mir je passiert ist. Gleichzeitig war ich noch nie so glücklich.
Ich dachte immer, ich wäre ein guter Zuhörer, wenn ich mein Gegenüber viel reden lasse. Dabei wartete ich nur darauf, zu antworten. Ich hörte mit halbem Ohr zu, während ich schon über eine möglichst passende Antwort nachdachte. Die meisten Menschen tun das. Sie hören nicht wirklich zu. Sie warten darauf, zu antworten. Wenn du wirklich zuhörst, bist du nicht in der Lage, über eine Antwort nachzudenken. Wirkliches Zuhören bedeutet nämlich, zu hundert Prozent präsent beim Gegenüber zu sein. Es gibt keinen Raum für andere Gedanken. Und andere Leute spüren das. Sie entspannen sich, sie öffnen sich. Es entstehen unglaubliche Gespräche.
Es ist so ein Klischee, aber ich musste es aufnehmen. Jahrelang träumte ich davon, endlich eine Literaturagentur zu finden, einen Verlagsvertrag zu unterschreiben, eine Reise nach Israel zu machen. Natürlich bin ich unendlich dankbar dafür, dass ich diese Ziele erreichen konnte, aber letztlich hat sich nichts davon langfristig auf mein Lebensglück ausgewirkt. Es macht mich glücklich, zu schreiben, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, in Bewegung zu bleiben. Es ist so ein Klischee, aber der Weg ist das Ziel.
Der größte Vorteil an digitalen Dateien ist, dass sie keinen physischen Platz benötigen. Ich brauche nur einige Festplatten oder ausreichend Cloudspeicherplatz, und schon kann ich so viele Fotos, Dokumente und Dateien ablegen, wie ich möchte. Dieser Vorteil ist meiner Meinung nach auch der größte Nachteil. Es wird zu einfach, Dateien aufzuheben. Wenn ich ein Gedicht, das mir gefällt, handschriftlich in ein Notizbuch übertrage, überlege ich doppelt und dreifach, ob es für mich die Mühe wert ist. Etwas handschriftlich festzuhalten, Fotos auszudrucken und in ein Album zu kleben, ein Rezeptbuch zu führen – all das zwingt mich, zu filtern und eine Priorität zu setzen. Fotos auszudrucken ist teuer, Rezeptbücher sind aufwendig, handschriftliche Notizen kosten Zeit. Zeit und Geld zwingen mich dazu, zu priorisieren, was ich behalte. Das limitiert physische Dateien und macht sie umso wertvoller. Weil sie eben nicht unendlich sind. Weil sie sich den Platz in meiner Wohnung wirklich verdienen müssen.
Ich habe gelernt, dass der Erfolg meines Tages zu 90 Prozent von meinem Morgen bestimmt wird. Wenn ich morgens ohne Smartphone aufwache, Zeit mit meiner Familie verbringe, mich bewege und schreibe, dann folgt daraus ein guter Tag. Die schlechtesten Tage beginnen meistens damit, dass ich nach dem Aufwachen direkt in meine Mails schaue. Morgens habe ich die meiste Energie. Da ist mein Geist am frischesten. Darum sollte ich den Morgen nutzen, um das Wichtigste zuerst zu tun.
Eine der besten Entscheidungen des letzten Jahres war es, mehr Dinge, die eigentlich auf dem Handy oder am Laptop gehen, analog zu tun. Ich lese nicht länger E-Books auf dem Handy, fotografiere meistens mit einer Digitalkamera und führe ein physisches Notizbuch. Seit neuestem schreibe ich sogar meine Einkaufsliste wieder ganz altmodisch mit Stift und Zettel. Dauert es länger? Ja. Aber dafür tue ich alles mit mehr Intention.
Eine der wertvollsten Angewohnheiten, die ich als Autorin entwickelt habe, ist es in Bücher hineinzuschreiben und meine Notizen auf Karteikarten zu sammeln.
Eines der schönsten Dinge daran, ein Kind zu haben, ist, dass es mich meiner eigenen Familie näherbrachte. Auf einmal habe ich eine Erfahrung mehr, die ich mit meinen Eltern teile, wodurch ich mich ihnen noch verbundener fühle. Gleichzeitig verbringen wir mehr Zeit mit unserer Familie, damit unser Sohn möglichst oft seine Großeltern sehen kann. Es gibt diese Redewendung, dass es ein Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Ein Kind ist ein Vollzeitjob mit Überstunden. Jede helfende Hand ist wunderbar.
Wenn du anfängst, nachts dein Leben zu hinterfragen, über die Vergangenheit zu philosophieren und in düstere Gedankenkarusselle zu verfallen, dann fehlt dir einfach Schlaf.
Bei Gewohnheiten aller Art – Ernährung, Sport, Arbeit, Lernen – ist es einfach, in ein Alles-oder-Nichts-Denken zu verfallen. Entweder mache ich jeden Tag Sport oder ich lasse es sein. Wenn ich beim Schreiben mein tägliches Wortziel nicht erreiche, kann ich genauso gut mein Buch hinschmeißen. Jahrelang habe ich auf diese Art geknechtet, mich teilweise mit Fieber an den Schreibtisch geschleppt, um auf Krampf 1000 Wörter zu schreiben, die danach alle in die Tonne durften. Inzwischen versuche ich bei meinen Gewohnheiten, niedrigschwelliger zu sein. Ich versuche jeden Tag, einen positiven Beitrag für mein Buch zu leisten, etwas Positives für meine Gesundheit zu tun, eine liebevolle Interaktion mit meinen Liebsten zu haben. Das kann etwas so Einfaches wie zwei Minuten Dehnen am Morgen sein oder ein proteinreiches Frühstück sein.
Meine Freundin Andrea ist sehr gut darin, Ungerechtigkeiten direkt anzusprechen. Wenn sie etwas sieht, was sie stört, hilft sie. Ich versuche, mehr so zu sein.
Ich hätte diesen ganzen Artikel mithilfe einer KI schreiben lassen können. Die KI hätte kinderleicht meinen Text auf Fehler korrigieren und Verbesserungsvorschläge machen können. Sie hätte sogar den ersten Entwurf für mich schreiben oder mir gar 26 Vorschläge für die Lektionen machen können. Ich bin nicht naiv. Ich weiß, dass dabei ein passabler Text herausgekommen wäre. Vielleicht sogar ein besserer Text als meiner. Allerdings hätte ich mich dann um die Erfahrung betrogen, über mein letztes Jahr zu reflektieren. Ich hätte mich um die Erfahrung betrogen, lange nachdenken zu müssen. Diesen Artikel zu schreiben hat mich viele Stunden Arbeit und Konzentration gekostet. Ich musste Ideen verwerfen, Sätze formulieren, ganze Abschnitte kürzen und immer wieder drüberschauen, bis ich zufrieden war. Dieser Prozess war hart, aber er hat mich gezwungen, lange nachzudenken und an meinem Handwerk zu feilen. KI zu nutzen bedeutet, mich dieses Lernprozesses zu berauben.
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Aktuell lese ich den Thriller Gefrorener Schrei von der irischen Autorin Tana French. Es ist bereits der zweite Roman, den ich von ihr lese. Ihr Schreibstil haut mich einfach um. Du schlägst das Buch auf und bist direkt mitten in der Geschichte. Für mich ist die Autorin die Entdeckung des Jahres.
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Ich gestehe, dass ich nie Der Herr der Ringe gelesen habe. Als Kind probierte ich es, wurde aber nicht mit dem Schreibstil warm. Vor kurzem kam mein Mann auf die Idee, das Werk als Hörbuch zu hören. Das Buch wird von dem deutschen Synchronsprecher von Gandalf eingesprochen, was es zu einem angenehmen und epischen Hörerlebnis macht. Vielleicht sind Hörbücher ja doch etwas für mich.
Das war es auch schon für diesen Monat. Ich starte mit viel Reflektion, einer ordentlichen Portion Demut und unglaublich viel Dankbarkeit für alles ins neue Lebensjahr. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Bis dahin alles Liebe und bis bald
Sascha

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