Die tödliche Ebola-Krankheit breitet sich laut den UN im Osten der Demokratischen Republik Kongo exponentiell aus. Etwa 2 500 Menschen seien gestorben, die Hälfte davon in den vergangenen 20 Tagen, erklärte der Ebola-Koordinator der UN, Julian Harneis, am Freitag in Genf. Das Verbreitungsgebiet sei größer als Frankreich. Die Krankheit wütet den Angaben in einer Region, die seit Jahrzehnten von Konflikten geprägt ist und in der ohnehin ein enormer humanitärer Bedarf besteht. Die Gewalt habe allein in der Provinz Ituri eine Million Menschen in die Flucht getrieben. Das Gesundheitssystem sei stark belastet, Mitarbeiter seien angegriffen, Krankenwagen in Brand gesetzt und mit Steinen beworfen worden. Für den Kongo ist es ist die 17. Ebola-Epidemie seit der Entdeckung des Virus 1976 - und schon jetzt die tödlichste.
Alle Meldungen - SZ.de · Aug 21, 2026
Demokratische Republik Kongo: Rasante Ausbreitung des Ebola-Virus
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