Wie Stolperdrähte durchziehen unzählige Konventionen die Welt des Rennradwesens. Meist handelt es sich dabei um unausgesprochene Anleitungen, die ästhetische Aspekte des sportlichen Straßenradelns regulieren. Darunter finden sich viele Klassiker, ist ja klar, zum Beispiel das Gebot, die Beine glattzurasieren, weil, äh, weil, ja weil das aerodynamisch besser sei, bei Hautabschürfungen irgendwelche Vorteile biete und auch Massagen nach Rennanstrengungen noch angenehmer mache. So oder auch anders lauten die gängigen Begründungen für enthaarte, glatte Beinhaut, die vermutlich doch vor allem als Signal der Gruppenzugehörigkeit dient und die definierte Wadenmuskulatur ansprechend inszeniert.

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