Die Volksbank-Raiffeisenbank zieht eine positive Halbjahresbilanz. Und dies vor dem Hintergrund globaler Krisen und dem Umstand, dass Unsicherheit ebenso Gift für die Wirtschaft ist wie eine steigende Inflation. Umso überraschender klingt die Botschaft von Vorstand Robert Fedinger, der „auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026“ zurückblickt.
Die 18 500 Mitglieder und 54 000 Kunden zählende Genossenschaftsbank „wächst sowohl im Kreditgeschäft als auch bei den betreuten Geldanlagen“. Fedinger sieht sich in der Strategie der regionalen Verankerung bestätigt. Das Kreditgeschäft ist seiner Mitteilung zufolge stärker gestiegen als prognostiziert: innerhalb der ersten sechs Monate um fast 56 Millionen auf gut 2,6 Milliarden Euro.
Auch das betreute Anlagevolumen stieg im ersten Halbjahr um 49,5 Millionen auf knapp drei Milliarden Euro. Trotz ebenfalls steigender Kosten für IT und Sicherheitstechnik hofft Fedinger, am Jahresende das gute Ergebnis von 2025 mindestens zu erreichen – es war bereits das zweitbeste in der Geschichte der regionalen Genossenschaftsbank. Ein großer Teil dessen, was die Bank in der Region erwirtschaftet, komme letztlich auch wieder der Region zugute, betont Fedinger mit Blick auf Steuerzahlungen, Mitarbeiter sowie Ausschüttungen.
Auch die Sparkasse hat bereits gute Zahlen vorgelegt
Gute Zahlen hatte im Frühjahr auch die Sparkasse vorgelegt, die sich im Eigentum von Stadt und Landkreis Fürstenfeldbruck befindet und ebenfalls regional verankert ist. Vorstandsvorsitzender Frank Opitz hatte bei der Bilanzpressekonferenz über „Zuwächse in allen relevanten Geschäftsfeldern“ berichtet. So war das Kreditvolumen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um gut vier Prozent auf 3,6 Milliarden Euro gestiegen und das betreute Kundenvermögen um 270 Millionen auf fast fünf Milliarden Euro.

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