Zwei Städte in Bayern bewerben sich um die Ausrichtung der Special-Olympics-Sommerspiele 2029: Erding und Bamberg. Das hat der Verein Special Olympics Bayern nach Ende der Bewerbungsfrist mitgeteilt. Inklusionsministerin Ulrike Scharf (CSU) dankte am Dienstag allen Bewerbern für ihren Einsatz um das Turnier für Menschen mit geistiger Behinderung.
Dass sich die Große Kreisstadt Erding für die bayerischen Special Olympics 2029 bewerben will, hatte der Stadtrat in der Juli-Sitzung einstimmig beschlossen. Erding, mit knapp 40 000 Einwohnern halb so groß wie Bamberg, verfüge über „glänzende Rahmenbedingungen“, sagte Oberbürgermeister Max Gotz (CSU). Als Beispiel nannte er fünf Sporthallen „in Topausstattung“. Das Sepp-Brenninger-Stadion beispielsweise dient regelmäßig als Trainingsstätte für die Deutsche Leichtathletik-Nationalmannschaft sowie den Bayerischen Leichtathletik-Verband.
Bei dem inklusiven Sportevent werden laut Veranstalter bis zu 1500 Athleten und Athletinnen mit geistiger Behinderung erwartet. Sie treten in 15 Sportarten an. Insgesamt rechnet Special Olympics Bayern mit rund 3000 Teilnehmenden.
„Die Entscheidung fällt im Herbst, aber schon heute sind alle Sieger, weil sie sich in den Dienst der Inklusion stellen und sie aufs Siegerpodest heben“, so Staatsministerin Scharf in einer Pressemitteilung. Nach wie vor würden vergleichsweise wenig Menschen mit einer Behinderung beziehungsweise einer geistigen Beeinträchtigung Sport betreiben. Die nächsten Special Olympics Winterspiele finden vom 18. bis 21. Januar 2027 in Sonthofen und Umgebung statt.

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