Braun, verdorrt, an manchen Orten nicht einmal 1,50 Meter hoch – so steht der Mais auf vielen Feldern im Osten und Norden Münchens da. Sofern er noch dasteht. Denn die Maisernte hat bereits begonnen, gut einen Monat früher als in gewöhnlichen Jahren. Die extreme Trockenheit der vergangenen Monate hat insbesondere in der Schotterebene zur Notreife geführt, die Pflanzen haben das Wachstum eingestellt, die Körner produzieren keine Stärke mehr. „Da hat es keinen Sinn, ihn noch länger stehenzulassen, er wird nur noch trockener und schwerer zu silieren“, erläutert Claudia Jakowatz, Sachgebietsleiterin vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg-Erding. Ihr vorläufiges Urteil: „Das geht in Richtung Katastrophe.“
Ebersberg - SZ.de · Aug 21, 2026
Landwirtschaft: Trockenheit verdirbt Maisernte
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