Das Haus der Kunst öffnet einen Raum für Vierbeiner. Ein Besuch mit einem Bayerischen Gebirgsschweißhund – und der Frage: Kann im Tier ein Kunstverständnis reifen, das das des Menschen übertrifft?
Die Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg erschafft mit KI insektenfreundliche Gärten. Ein Gespräch über die Fragen, warum Bienen Van Gogh lieben und wir die Natur schön finden.
Er hat Geld, sie muss jeden Cent zählen. Ruth-Maria Thomas fragt in ihrem Roman „Die zweitgrößte Liebe“, ob eine Liebe mit Klassenunterschied gutgehen kann.
Jamal Musiala ist zweimal binnen kurzer Zeit auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Nun kursieren spekulative Diagnosen. Über die Konjunkturen der Bewertung von Leid und Leiden.
Die Sozialpsychologin Beate Küpper untersucht, wie mit dem Erfolg der AfD demokratiefeindliche Einstellungen normalisiert werden. Hilft letztlich nur noch ein Verbotsverfahren?
Wenn man zurzeit sagt, dass man aus dem Osten kommt, erntet man besorgte Blicke. Wählen da jetzt nicht alle AfD? Eine Einladung zur Differenzierung von einer Erfurterin.
Rechtsaußenpolitiker wie Hans-Thomas Tillschneider ätzen gegen den Geist des Bauhauses, nun will Kulturminister Weimer ihn mit einem Manifest verteidigen. Ehrenwert? Ja. Aber auch bisschen zum Verzweifeln.
Künstliche Intelligenz wird zum Fundament der Unterhaltungsindustrie. Warum Filmschaffende sich trotzdem nicht den Tech-Konzernen unterwerfen müssen und die KI-Flut auch eine große Chance fürs Kino sein könnte.
Die wichtige Rolle, die Dissidenten für ihre Heimat spielen, endet nicht an der Landesgrenze: Das war unter Stalin so, das ist heute wieder so, da Putin unabhängige Köpfe umbringt oder ins Exil treibt.
Den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur Berliner Fördermittel-Affäre gibt es in zwei Versionen: Die Regierungsparteien zeichnen weich, die Opposition sieht das Vertrauen in die Institutionen beschädigt.
Der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Lukas Bärfuss trägt den Untertitel „Ein kurzes Buch über meine Mutter“. Dafür nimmt er selbst darin erstaunlich viel Raum ein.
Klimakrise, AfD, Krieg in Europa – der bisherige Umgang der demokratischen Parteien mit den großen Bedrohungen unserer Zeit hat nicht funktioniert. Wir brauchen einen radikal neuen Ansatz. Setzt euch endlich zusammen!
Der Münchner Jazz-Keyboarder Matthias Bublath hat mit seiner Dream Band in New York eine Platte aufgenommen – eines von circa 47 sensationellen Projekten. Besuch bei einem Phänomen.
Mychajlo Fedorow war Verteidigungsminister der Ukraine, bis Wolodimir Selenskij ihn entließ. Seither reißen die Straßenproteste nicht ab, und der Geschasste ist zum mächtigen Rivalen herangewachsen.
Mike D, Rapper der „Beastie Boys“, veröffentlicht das erste Album seit dem Tod von Bandkollege MCA. Wie es ist? Nun, wenn ein Mensch, den man mag, eine Psychotherapie macht, kann man ja auch nicht dazu tanzen.
Russland verbreitet Gerüchte über angebliche Untaten deutscher Politiker. Das ist beunruhigend. Es ist manchmal aber auch einfach dämlich, sagt die Slawistin Sylvia Sasse.
Die psychologischen Mechanismen, mit denen Instagram, Tiktok, Facebook und Co. ihre User süchtig machen, sind bestens erforscht. Aber was folgt daraus?
Der Autor Samuel Beckett, Meister des Absurden, bereist Hitlerdeutschland. Die nun erstmals publizierten „German Diaries“ sind die grimmigen, oft auch amüsanten Protokolle dieser „Grand Tour“.
Wuchtiger rechter Fuß und in den Händen die perfekte Mischung aus Nonchalance und Barbecue-Schwere: Nachruf auf den enorm kompromisslosen „ZZ Top“-Schlagzeuger Frank Beard.