Schulstart in Dormagen Ernährungsberaterin erklärt, was in die Brotdose gehört
23.08.2026 · 20:52 Uhr
Die Dormagener Ernährungsberaterin Doris Kuhlmann spricht in ihren Beratungen auch über den Inhalt der Butterbrotdose.
Foto: Doris KuhlmannDormagen · Eltern müssen nicht jeden Ernährungstrend mitmachen, findet Doris Kuhlmann. Die Dormagener Ernährungsberaterin hat Tipps, was beim Frühstück nicht fehlen darf und wie zum Schulstart auch etwas Süßes in die Butterbrotdose wandern darf.
Ein Haferkeks im Tausch gegen eine Gurke, eine Erdbeere wird nach langen Verhandlungen für einen Biss vom Käsebrot abgegeben und Gummibärchen werden schwesterlich unter den besten Freundinnen aufgeteilt, während die Trinkflasche schon wieder vor der ersten Schulstunde leer ist. In weniger als zwei Wochen startet auch in Dormagen wieder die Schule. Für Eltern heißt das nicht selten: Es beginnt wieder ein Kampf darum, was überhaupt in der Brotdose landet und wie viel davon tatsächlich im Bauch des eigenen Kindes statt in der Mülltonne im Klassenraum endet. Manchmal erzählen diese Brotdosen aber auch die Geschichte eines ganz anderen Problems: Rund sechs Prozent der Kinder in NRW gelten schon beim Schuleintritt als übergewichtig. Fünf Prozent gelten sogar als adipös. Manche dieser Kinder landen dann in ihrer Pubertät bei der Dormagener Ernährungsberaterin Doris Kuhlmann. In der Beratung ist dann auch der Inhalt der Brotdose Thema. „Die lehnen das klassische Schulbrot dann oft ab“, berichtet sie. Stattdessen kauften sich die Kinder Frikadellen-Brötchen, Hotdogs oder Croissants am Büdchen. Das gelte es in den Augen der Ernährungsberaterin aber zu vermeiden. Sie erklärt, wie eine geeignete Brotdose stattdessen aussehen könne.

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