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Tennis | RP ONLINE · Aug 25, 2026

Zahlreiche Stars dabei: Showevent oder echter Wettkampf – warum das US-Open-Mixed polarisiert

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Noah Simon · RP ONLINE

Zahlreiche Stars dabei Showevent oder echter Wettkampf – warum das US-Open-Mixed polarisiert

25.08.2026 · 10:28 Uhr

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Auf diese Mixed-Paarungen können Sie sich bei den US Open 2026 freuen

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Foto: Adam Hunger/AP/dpa/Adam Hunger

New York · Die großen Spielerinnen und Spieler fiebern zum zweiten Mal dem spektakulär reformierten Turnier in New York entgegen. Doch das neue Format gefällt nicht jedem.

„Warum macht man nicht einfach eine Exhibition? Wir müssen nicht alles vermischen. Hier geht es wirklich nur darum, Geld zu verdienen“, kritisierte die frühere französische Topspielerin Alizé Cornet. Sie spricht damit vielen Doppel-Experten aus dem Herzen, die beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Mixed gezwungenermaßen außen vor sind – der Erfolg im Vorjahr gibt den Veranstaltern aber recht.

Der verantwortliche US-Tennisverband USTA hatte den Modus komplett umgekrempelt und das Mixed-Turnier nur an zwei Tagen in der Vorwoche der Einzelwettbewerbe und mit verkürzten Sätzen ausgetragen. Das reformierte Format kam prächtig an. Die Stimmung im Arthur Ashe Stadium, der größten Tennisarena der Welt, war an den beiden Spieltagen herausragend, den Stars gefiel es enorm.

Aufgebot mit vielen Stars

Auch diesmal ist die Vorfreude groß. „Das wird so viel Spaß machen. Ich freue mich riesig“, sagte die Weltranglistenerste Sabalenka, die mit Kumpel Djokovic antritt und scherzte: „Er hat mich angefleht, mit ihm zu spielen.“ Gemeinsam wollen sie „den Titel“ holen, so Sabalenka. Das wollen am Dienstag und Mittwoch aber auch die weiteren Star-Duos, von denen eines heraussticht: Der Spanier Alcaraz (23) spielt mit US-Ikone Williams (44).

Der siebenmalige Grand-Slam-Sieger Alcaraz kehrt in Flushing Meadows nach viermonatiger Verletzungspause auf den Court zurück, Williams hatte ihre Karriere eigentlich 2022 beendet und feierte im Sommer ihr Comeback auf der Tour. Im Mixed kennt sie sich aus: 1998 hatte Williams in Wimbledon sowie bei den US Open in diesem Wettbewerb triumphiert – und will das 28 Jahre später wiederholen.

Nicht alle sind happy

Das Duo bekam die letzte von acht Wildcards der Veranstalter, weitere Startplätze wurden über die Einzel-Weltrangliste vergeben. French-Open-Sieger Zverev, der in der Vorbereitung auf das am Sonntag beginnende Highlight im Big Apple geschwächelt hatte, spielt an der Seite der US-Amerikanerin Taylor Townsend. Die Heimfans hoffen auf ein gutes Abschneiden des US-Duos Taylor Fritz und Jessica Pegula.

Auch mit dabei: Die Titelverteidiger Andrea Vavassori und Sara Errani, die sich als klassisches Doppel-Paar im Vorjahr gegen die zahlreichen Einzelstars durchgesetzt hatten. Für weitere Doppelspezialisten ist aber auch in diesem Jahr kaum Platz. Reichlich Unmut bleibt.

Das Format benachteilige Doppelspieler, „die sich dieser Disziplin widmen. Das ist das ganze Jahr über ihr Lebensunterhalt, und dafür arbeiten sie hart. Das ist unfair“, schimpfte Cornet. Laura Siegemund, 2016 Mixed-Siegerin in New York, hatte schon im Vorjahr davon gesprochen, dass „ein ernsthafter Wettbewerb“ zu einem „kurzen Showevent“ degradiert werde – die Vorfreude der Stars bremst das aber keineswegs.

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