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MSV Duisburg | RP ONLINE · Aug 20, 2026

Trainer zeigt sich selbstbewusst: Was für einen Sieg des MSV Duisburg gegen Elversberg spricht

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Stefan Loyda · RP ONLINE

Trainer zeigt sich selbstbewusst Was für einen Sieg des MSV Duisburg gegen Elversberg spricht

21.08.2026 · 07:30 Uhr

 MSV-Coach Dietmar Hirsch ist fets überzeugt von einem Weiterkommen im Pokal gegen Elversberg.

MSV-Coach Dietmar Hirsch ist fets überzeugt von einem Weiterkommen im Pokal gegen Elversberg.

Foto: Robert Michael/dpa/Robert Michael

Duisburg · „Das ist kein Event, sondern ein Pflichtspiel“, sagt MSV-Trainer Dietmar Hirsch vor der DFB-Pokalpartie gegen die SV Elversberg. Schließlich erscheint eine Sensation möglich. Diese Faktoren sprechen dafür.

Die Euphorie rund um den MSV Duisburg nach den ersten beiden Spielen ist riesig. Ein Erfolg im DFB-Pokal gegen Elversberg wirkt, wenn man in den Medien und Kommentarspalten liest, gar nicht mal so unwahrscheinlich. Obwohl dort immer noch ein Drittligist gegen einen Bundesligisten spielt. Was das mit Trainer Dietmar Hirsch macht?

„Nichts“, wie er deutlich sagt. „Wir wissen, dass wir gut sind und wir wissen, dass wir eine Chance haben“, gibt sich der Coach selbstbewusst. „Wir müssen alle hundertprozentig Leistung bringen. Ob es dann eine Sensation oder eine Überraschung ist – das ist mir völlig egal, wie es genannt wird. Wir rechnen uns Chancen aus.“

Schon die Qualifikation sei nicht einfach gewesen – und das hat der MSV über zwei Wege geschafft. Als Vierter in der 3. Liga und als Sieger des Niederrheinpokals, mindestens einer der meistumkämpften Verbandspokale in Deutschland. „Das soll nicht umsonst gewesen sein. Für uns ist das kein Event, sondern ein Pflichtspiel. Es geht um den Einzug in die zweite Runde“, betont Hirsch.

Drei Faktoren sprechen für den MSV

Und es gibt Faktoren, die tatsächlich für den MSV Duisburg als möglichen Sieger dieser Partie sprechen. Zum einen, dass die Zebras bereits zwei Pflichtspiele absolviert haben. „Ich glaube, dass es nicht so einfach für sie sein wird, ohne Pflichtspiel zu einer guten Drittligamannschaft reisen zu müssen, das kann schon ein Vorteil sein“, weiß auch Hirsch, aber: „Elversberg hatte gute Gegner in der Vorbereitung mit guten Ergebnissen. Wir haben selber jedoch gegen Meppen gemerkt, dass der Charakter eines solchen Spiels ein anderer ist.“

Dann ist da das eigene Selbstvertrauen. Der MSV steht nach zwei Spieltagen durch die Erfolge gegen Meppen und in Verl bereits an der Tabellenspitze. „Wir können frei aufspielen, haben Rückwind und eine breite Brust. Wir werden alles reinballern, um auch weiterzukommen.“

Und dann sind da natürlich noch die Fans. Mehr als 25.000 Anhänger des MSV werden die eigene Mannschaft unterstützen. Ein Faustpfand, wie auch Hirsch weiß: „Die Fans sind immer wichtig, speziell zu Hause. Dass wir von einer Festung reden, hat etwas mit den Fans zu tun. Die Wichtigkeit ist immer am Anschlag“, sagt er und will mit seiner Mannschaft dafür sorgen, dass es auch am Samstag so sein wird: „Wir werden versuchen, unsere intensive Spielart auf den Platz zu bringen, hart in die Zweikämpfe zu gehen und mit Ballgewinnen und guten Grätschen unsere Zuschauer zu aktivieren. Aber man merkt auch, dass unsere Zuschauer immer von Anfang an da sind, das ist immer eine besondere Atmosphäre.“

Christensen und Borkowski sind noch raus

Verzichten muss Hirsch auf zwei Akteure: Frederik Christensen fällt weiterhin aus. Der Däne bestreitet derzeit Individualtraining und wird in der kommenden Woche wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren können. Für Dennis Borkowski kommt das Spiel noch zu früh, er könnte aber in der ersten Niederrheinpokalrunde beim 1. FC Wülfrath am Dienstag auf dem Platz stehen.

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