Gute Nachricht für das Freiburg-Spiel „Wieder voll da“ – Fortuna-Trainer Ende deutet doppelte Startelf-Rückkehr an
21.08.2026 · 16:37 Uhr
So könnte die Fortuna-Startelf gegen den VfB Stuttgart II aussehen
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Düsseldorf · Zum Fortuna-Spiel gegen Hoffenheims U23 krempelte Alexander Ende die Mannschaft in allen Bereichen um. Nun zeichnen sich wieder Veränderungen ab. Besonders bei einer Personalie hat das für die Düsseldorfer einen positiven Hintergrund.
Alexander Ende sah sich in dieser Saison bereits sehr früh Kritik ausgesetzt. Das hat auf der einen Seite mit den beiden Niederlagen in Mannheim und gegen Hoffenheim II zu tun, die der Trainer mit Fortuna in der Dritten Liga kassiert hat. Auf der anderen Seite war die Wahl seiner Startelf ein Thema. Vor dem Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokals am Sonntag gegen den SC Freiburg erläuterte der 46-Jährige seine Gedanken, die auch mit der Problemzone der Rheinländer zu tun haben.
Auf der Linksverteidigerposition hatten die Düsseldorfer in dieser noch sehr jungen Saison ihre Schwierigkeiten. Im ersten Spiel musste Kaden Amaniampong ran und wirkte überfordert. Das gleiche Schicksal ereilte auch Steven van der Sloot, der von seiner angestammten rechten Seite auf links wechselte. Auf dem ungewohnten Flügel glänzte der Zugang auch nicht und verschuldete zudem das 0:1.
Die Startelf-Option für hinten links wäre eigentlich Sascha Risch gewesen. Dort spielte er während der Vorbereitung, verlor dann aber seinen Rhythmus. In Mannheim saß er über 90 Minuten auf der Bank, gegen Hoffenheim kam der Ex-Dynamo-Spieler immerhin von der Bank. Ende bezog nun erstmals öffentlich zu den Hintergründen Stellung. „Man muss da schon relativieren. Manchmal gibt es im Sport Dinge, die man nicht vom ersten Tag an nach außen schreit. Wir haben Spieler, die neu in eine Stadt kommen, eine neue Wohnung beziehen und mit Familien kommen“, sagte Ende, der selbst dreifacher Familienvater ist.
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Entsprechend konnte er die Situation seines Schützlings gut einschätzen. „In dieser Gemengelage hatten wir das Gefühl, dass er mit vielen Themen beschäftigt ist“, berichtete Ende, der nun Entwarnung gab: „Die Themen haben sich aber komplett beruhigt und sind seit einer knappen Woche erledigt. Manchmal musst du als Trainer nicht alles erklären, gerade wenn es in private Themen reingeht. Das will ich dann hier nicht als Aufhänger nehmen. Trotzdem spielt so etwas in einer Aufstellung auch eine Rolle.“
Elias Egouli macht Fortschritte
Mittlerweile ist das Thema abgehakt, was sich auch bei Risch bemerkbar macht. Die Leistung im Training ist beim Zugang aus Dresden „wieder voll da“, sagte Ende. Daher könnte Risch nun erstmals in einem Pflichtspiel unter ihm in der Startelf stehen. Elias Egouli ist hingegen noch nicht so weit. Der Innenverteidiger kam in dieser Serie wegen einer Oberschenkelverletzung noch überhaupt nicht zum Einsatz. Fortschritte macht der 24-Jährige dennoch. „Er war im Mannschaftstraining voll dabei. Da geht es nicht nur in die richtige Richtung. Wir sind da schon voll in der Spur“, erzählte Ende.
Ob Egouli wirklich spielen kann, zeigt sich dann erst am Sonntag. „Wir müssen schauen, welche Reaktion er am Samstag im Training zeigt, und entscheiden mit der athletischen und medizinischen Abteilung, ob da schon ein paar Minuten drin sind oder das zu früh. Maximales Risiko werden wir aber nicht gehen. Bisher sah aber alles sehr ordentlich aus“, sagte Ende, der Felix Meiser (Meniskusverletzung) im Abwehrzentrum ersetzen muss. Der logische Kandidat dafür ist Dominique Heintz, der zuletzt nur von der Bank kam. Diesmal könnte er neben Risch der zweite Neue in der Viererkette gegen Freiburg sein.
„Dominique ist ein herausragender Spieler und ein klasse Typ. Trotzdem hast du als Trainer Momente, in denen du Ideen auf den Platz bringst und schaust, welche Passung für diesen Moment die Beste ist. Da habe ich versucht, ‚Dome‘ auch klar mitzugeben, dass es keine Zweifel an ihm im Ganzen gibt, sondern es eine Maßnahme für eine bestimmte Art war“, bezog sich Ende auf seine Entscheidung gegen Hoffenheim II. „Das ändert nichts daran, dass wir vollstes Vertrauen in ihn haben und sehr froh darüber sind, dass dieser Spieler bei uns ist. Er wird noch ein ganz wichtiger Teil unserer Mannschaft sein – sowohl in der Kabine als auch auf dem Feld.“ Jorrit Hendrix steht Fortuna im Pokal derweil auch zur Verfügung. Der Niederländer sah gegen Hoffenheim II die Rote Karte wegen einer Notbremse – die Sperre von zwei Spielen gilt aber nur für die Dritte Liga und nicht für den DFB-Pokal.
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