Ex-Düsseldorfer weiter emotional dabei „Noch einige Baustellen“ – so verfolgt Fortuna-Fanliebling Sobottka die aktuelle Situation
19.08.2026 · 12:14 Uhr
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Düsseldorf · Für die Düsseldorfer hat die Saison nicht begonnen, wie es sich Spieler, Fans und Verantwortliche erhofft haben. Der aktuell vereinslose Marcel Sobottka hat die Lage weiterhin im Blick, so hat er sich zuletzt zum Status quo geäußert.
Marcel Sobottka ist seit dem 1. Juli offiziell vereinslos, an dem Tag lief der Vertrag des ehemaligen Fortuna-Profis beim VfL Bochum aus – doch der aktuell vereinslose 32-Jährige denkt noch lange nicht ans Aufhören. „Aktuell trainiere ich bei der U23 von Schalke mit und kann mich dort fit halten. Körperlich fühle ich mich gut und habe keine Probleme. Ich warte jetzt auf den Verein, der anruft und mit mir arbeiten möchte“, sagte Sobottka im Gespräch mit „t-online“, das im Vorfeld von Fortunas 0:2 gegen Hoffenheim II geführt wurde. Bis eine neue Aufgabe für ihn bereitsteht, hat er den Fußball fest im Blick – und auch ein Auge auf die Düsseldorfer.
Etwas anderes hätte nach 231 Pflichtspielen und zehn Jahren als Spieler der Rot-Weißen auch verwundert. „Mein Herz ist und bleibt geteilt zwischen Blau und Rot. Ich habe ein Drittel meines Lebens bei Fortuna verbracht, dort viele Freunde kennengelernt und zu vielen von ihnen privat noch regelmäßig Kontakt. Aus dem aktuellen Kader etwa mit Tim Oberdorf, weil wir uns gut angefreundet haben. Auch zu einigen Leuten aus dem Trainer- und Betreuerstab habe ich noch Verbindungen“, betonte der gebürtige Gelsenkirchener. „Deshalb habe ich immer ein Auge auf Fortuna und habe mir das erste Saisonspiel komplett angeschaut.“ Sein Fazit: „Fortuna Düsseldorf hat noch einige Baustellen. Gleichzeitig war es der erste Spieltag.“
Und vermutlich hat er auch am Samstag zugesehen, als sein Ex-Klub gegen Hoffenheims U23 im Einsatz war. Dort spielte die gesamte Elf unter ihren Möglichkeiten und leistete sich gravierende Fehler. Solche Mängel sind die eine Seite der Medaille, Kampf und Intensität aber die andere. Auch dazu wurde Sobottka befragt. „Die erfahrenen Spieler wissen eigentlich, worauf es ankommt“, sagte der Ex-Fortune. „Im Fußball kann ein Spiel auch durch Kleinigkeiten kippen. Ich würde deshalb jetzt nicht direkt alles infrage stellen. Die Mannschaft braucht Zeit und wird sich mit den Wochen einspielen.“
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Sobottka verbreitet trotz des großen personellen Umbruchs mit bisher 16 externen Zugängen Optimismus. Doch die wesentlichen Faktoren für den Erfolg in dieser Spielklasse ließ er dennoch nicht außer Acht. „Du musst dir den Erfolg jede Woche neu erarbeiten. Manchmal spielst du dich auch in einen Flow, wie Duisburg im vergangenen Jahr. Und manchmal fehlt dir das Quäntchen Glück. Es kann ganz schnell in beide Richtungen gehen“, berichtete der Familienvater, der Fortuna etwas zutraute: „Fortuna gehört aufgrund des Kaders und der eigenen Ansprüche definitiv zu den Teams, die um den Aufstieg kämpfen können und wollen.“
Geht es nach Sobottka, führt Fortunas Weg nach oben – aber nicht ganz an die Spitze. „Ich hoffe und glaube, dass Fortuna mindestens unter die ersten Sechs kommt“, erzählte der momentan vereinslose Profi, der seine Prognose noch präzisierte: „Im besten Fall natürlich unter die ersten drei Mannschaften.“ Davon sind die punktlosen Düsseldorfer als Tabellen-18. nach zwei Spielen und dem Fehlstart aktuell ein gutes Stück entfernt.
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