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Fußball | RP ONLINE · Aug 21, 2026

Spielplan, Termine, TV-Übertragung: Frankfurt mit Rekordsieg – alle Infos zum DFB-Pokal 2026/2027

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Sebastian Kalenberg, Jonas Neff, Stefan Loyda, Maximilian Lonn, Noah Simon, Stefan Janssen · RP ONLINE

Spielplan, Termine, TV-Übertragung Auslosung der zweiten Runde terminiert – alle Infos zum DFB-Pokal 2026/2027

25.08.2026 · 09:50 Uhr

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Die Top-Torjäger im DFB-Pokal

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Foto: Robert Michael/dpa/Robert Michael

Düsseldorf · Profiklubs, Außenseiter und alte Rivalen: Der DFB-Pokal verspricht schon ab der ersten Runde große Geschichten. Hier finden Sie die wichtigsten Infos zur Pokalsaison.

Mit der ersten Runde des DFB-Pokals nimmt die neue Pflichtspielsaison im deutschen Fußball traditionell so richtig Fahrt auf. 64 Vereine aus dem Profi- und Amateurbereich nehmen erneut den Kampf um den Cup auf.

Das Finale um den DFB-Pokal in Berlin wird am 29. Mai 2027 stattfinden – seit 1985 ist das Olympiastadion der Austragungsort für das Endspiel.

Der DFB-Pokal beginnt mit der 1. Runde vom 21. August bis zum 24. August, wobei die beiden Supercup-Teilnehmer ihre Pokalspiele erst am 1. und 2. September austragen. Dafür spielten Bayern München und Borussia Dortmund am ersten Pokalwochenende (22. August) um den Franz-Beckenbauer-Supercup.

1. Runde

Freitag, 21. August 2026:

Samstag, 22. August 2026:

Sonntag, 23. August 2026:

Montag, 24. August 2026:

Dienstag, 1. September 2026:

  • HEBC Hamburg - Borussia Dortmund, 20.45 Uhr

Mittwoch, 2. September 2026:

Für die erste Runde des DFB-Pokals sind wie üblich 64 Mannschaften qualifiziert. Dies sind die jeweils 18 Vereine aus der Bundesliga und der Zweiten Liga, die vier besten Mannschaften der zurückliegenden Drittliga-Saison, sowie 24 Vertreter der 21 Landesverbände des DFB. Die drei mitgliederstärksten Verbände Bayern, Niedersachsen und Westfalen haben jeweils zwei Startplätze.

Die 18 Bundesliga-Teilnehmer

  • Bayern München
  • Borussia Dortmund
  • RB Leipzig
  • VfB Stuttgart
  • TSG Hoffenheim
  • Bayer 04 Leverkusen
  • SC Freiburg
  • Eintracht Frankfurt
  • FC Augsburg
  • 1. FSV Mainz 05
  • 1. FC Union Berlin
  • Borussia Mönchengladbach
  • Hamburger SV
  • 1. FC Köln
  • Werder Bremen
  • FC Schalke 04
  • SV Elversberg
  • SC Paderborn 07

Die 18 Zweitliga-Teilnehmer

  • VfL Wolfsburg
  • 1. FC Heidenheim
  • FC St. Pauli
  • Hannover 96
  • SV Darmstadt 98
  • 1. FC Kaiserslautern
  • Hertha BSC
  • 1. FC Nürnberg
  • VfL Bochum
  • Karlsruher SC
  • Dynamo Dresden
  • Holstein Kiel
  • Arminia Bielefeld
  • 1. FC Magdeburg
  • Eintracht Braunschweig
  • SpVgg Greuther Fürth
  • VfL Osnabrück
  • Energie Cottbus

Dritte Liga (als Landespokalsieger, Aufsteiger oder Absteiger)

  • Fortuna Düsseldorf
  • Preußen Münster
  • Energie Cottbus
  • Rot-Weiss Essen
  • MSV Duisburg

Weitere Landespokalsieger und qualifizierte Teams

  • Würzburger Kickers (Vizemeister Regionalliga Bayern)
  • Westfalia Rhynern (Meister Oberliga Westfalen)
  • SV Waldhof Mannheim (Baden)
  • VSG Altglienicke (Berlin)
  • VfB Krieschow (Brandenburg)
  • SV Hemelingen (Bremen)
  • HEBC Hamburg (Hamburg)
  • SV Wehen Wiesbaden (Hessen)
  • Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Viktoria Köln (Mittelrhein)
  • Lüneburger SK Hansa (Niedersachsen)
  • Eintracht Trier (Rheinland)
  • 1. FC Saarbrücken (Saarland)
  • Erzgebirge Aue (Sachsen)
  • Hallescher FC (Sachsen-Anhalt)
  • 1. FC Phönix Lübeck (Schleswig-Holstein)
  • Bahlinger SC (Südbaden)
  • TSV Schott Mainz (Südwest)
  • Carl Zeiss Jena (Thüringen)
  • SC Verl (Westfalen)
  • SG Sonnenhof Großaspach (Württemberg)
  • SSV Jeddeloh II (Niedersachsen)
  • TSV 1860 München (Bayern)
  • SC St. Tönis (Niederrhein)

Wie gewohnt überträgt der Pay-TV-Sender Sky alle DFB-Pokal-Spiele und hat auch alle Highlights. Sechs Partien der ersten Runde laufen zudem im Free-TV. Welche das sind, lesen Sie hier. Zusammenfassungen gibt es zudem beim Streaminganbieter DAZN und im linearen Fernsehen bei ARD, ZDF und Sport1.

Die zweite Runde findet am 27. und 28. Oktober statt und wird am 5. September im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund im Rahmen der Sportschau ab 17.45 Uhr live ausgelost.

Die Achtelfinals sind für den 1. und 2. Dezember terminiert. Im kommenden Jahr geht es Anfang Februar mit den Viertelfinals weiter. Die beiden Halbfinalpartien werden am 20. und 21. April gespielt. Das Finale steigt am 29. Mai 2027 um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion.

Der Videoassistent kommt im DFB-Pokal künftig bereits ab der zweiten Runde zum Einsatz, bislang war dies erst ab dem Achtelfinale der Fall. Zudem wird analog zur Bundesliga das sogenannte Multi-Ball-System eingeführt: Hierbei werfen die Ballkinder den Spielern die Bälle nicht mehr zu. Die Spieler holen sich die Bälle selbst von Ballstationen rund um das Spielfeld. Das soll den Spielfluss verbessern und Zeitspiel reduzieren.

Zudem setzt der DFB auf einen neuen Markenauftritt rund um den Wettbewerb. Der DFB-Pokal soll nach außen „laut, emotional und überraschend“ sein, hieß es dazu vom Verband. Zum neuen Look gehört unter anderem ein Logo, das den Pokal als realistische Trophäe zeigt. In den sozialen Medien setzt der DFB auf Violett als Kontrastfarbe zu den sonst vor allem grün gestalteten Pokal-Elementen im Stadion, um den digitalen Content unübersehbar zu machen.

Fünf Runden muss eine Mannschaft überstehen, um ins DFB-Pokal-Finale einzuziehen. Jede Partie ist ein K.o.-Spiel. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, muss der Gewinner in der Verlängerung oder – wenn nötig – im Elfmeterschießen gefunden werden.

Titelverteidiger ist der FC Bayern München nach dem 3:0-Sieg im Finale gegen VfB Stuttgart.

  • 2021/22: RB Leipzig (4:2 (1:1, 1:1, 0:1) n. E. gegen SC Freiburg)
  • 2022/23: RB Leipzig (2:0 gegen Eintracht Frankfurt)
  • 2023/24: Bayer Leverkusen (1:0 gegen 1. FC Kaiserslautern)
  • 2024/25: VfB Stuttgart (4:2 gegen Arminia Bielefeld)
  • 2025/26: Bayern München (3:0 gegen VfB Stuttgart)

Der DFB zahlt jedem Erstrunden-Teilnehmer eine Prämie in Höhe von 211.886 Euro. Für die zweite Runde gibt es 423.772 Euro. Das Achtelfinale bringt 847.544 Euro, das Viertelfinale 1,695 Millionen.

Die Halbfinalisten dürfen sich auf 3,39 Millionen freuen. Der Finalverlierer erhält 2,88 Millionen, der Gewinner kassiert 4,32 Millionen. Der Pokalsieger verdient also insgesamt knapp elf Millionen Euro an Prämien.

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