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Gesundheit | RP ONLINE · Aug 21, 2026

Zahlen für 2025: So viele Prostituierte sind in Deutschland registriert

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Alexa Becker · RP ONLINE

Zahlen für 2025 So viele Prostituierte sind in Deutschland registriert

21.08.2026 · 09:06 Uhr

Eine Prostituierte wartet auf ihrem Zimmer in einem Bordell auf Kundschaft (Symbolbild).

Eine Prostituierte wartet auf ihrem Zimmer in einem Bordell auf Kundschaft (Symbolbild).

Foto: dpa/Andreas Arnold

Berlin · Vor der Coronapandemie waren in Deutschland noch mehr Frauen als Prostituierte registriert, inzwischen sind es deutlich weniger. Nur eine Minderheit hat die deutsche Staatsangehörigkeit.

In Deutschland ist die Zahl der registrierten Prostituierten leicht gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt waren zum Jahresende 2025 bei den Behörden in Deutschland rund 32.500 Prostituierte nach dem Prostituiertenschutzgesetz gültig angemeldet. Das waren 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr (2024: 32.300).

Trotz dieses Anstiegs lag die Zahl angemeldeter Prostituierter auch Ende 2025 deutlich niedriger als vor der Corona-Pandemie Ende 2019. Damals waren 40.400 Prostituierte angemeldet. Die Zahl der Genehmigungen für ein Prostitutionsgewerbe blieb mit rund 2.260 nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (+0,1 Prozent). Ende 2019 hatten 2.170 Prostitutionsgewerbe eine Erlaubnis. Prostituierte und Gewerbe ohne Anmeldungen und Erlaubnisse auf Basis des Prostituiertenschutzgesetzes erfasst die Statistik nicht.

Fast 1.000 Prostituierte unter 21 Jahre

Von den rund 32.500 angemeldeten Prostituierten waren die meisten, nämlich 23.900 beziehungsweise zwischen 21 und 44 Jahre alt. 7.600 oder waren 45 Jahre oder älter und 900 waren 18 bis 20 Jahre alt. 5.700 oder 18,0 Prozent hatten die deutsche Staatsangehörigkeit. Die drei häufigsten ausländischen Staatsangehörigkeiten der Prostituierten waren die rumänische mit 11.300, die bulgarische mit 3.500 und die spanische mit 2.900.

Bei 93 Prozent der Ende 2025 gemeldeten Prostitutionsgewerbe handelte es sich um Prostitutionsstätten, zum Beispiel Bordelle. Auf Prostitutionsvermittlungen entfielen 5 Prozent der Erlaubnisse, auf Prostitutionsfahrzeuge und -veranstaltungen zusammen 2 Prozent.

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