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DEG | RP ONLINE · Aug 20, 2026

Sport in Düsseldorf: DEG präsentiert Trikots auf dem Burgplatz – eines begeistert die Fans besonders

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Tino Hermanns · RP ONLINE

Sport in Düsseldorf DEG präsentiert Trikots auf dem Burgplatz – eines begeistert die Fans besonders

20.08.2026 · 10:33 Uhr

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DEG präsentiert neue Trikots auf dem Burgplatz

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Foto: Anne Orthen

Düsseldorf · Obwohl die Toten Hosen einen Teil der Präsentation bereits bei ihren Konzerten übernommen hatten, projizierte der Eishockey-Verein am Mittwochabend seine neuen Trikots wieder auf den Schlossturm. Einige Fans waren dafür auf den Burgplatz gekommen.

So richtig überraschend war die Präsentation der Trikots der Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft (DEG) für die Spielzeit der zweiten Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf dem Burgplatz nicht. Einige Designs waren schon irgendwie durchgesickert – mit Unterstützung der DEG, denn bereits Mitte Juli trugen die Toten Hosen bei ihrem „Auswärtsspiel“ im Kölner RheinEnergie-Stadium das rote DEG-Heim- und das weiß-gelbe Auswärtstrikot vor 50.000 Musik-Liebhabern.

Und doch gab es am Burgplatz neben einem neuen gut zehnminütigen Präsentationsfilm ein ganz besonders gestyltes Sondertrikot, das nicht nur DEG-Geschäftsführer Andreas Niederberger an die erfolgreichste DEG-Zeit Anfang und Mitte der 1990er-Jahre erinnert. „Diese Farbe erzeugt bei mir immer noch Gänsehaut“, gestand Niederberger angesichts des ganz in Türkis gehaltenen Jerseys. Eine Reminiszenz an die deutschen Meisterschaften der Jahre 1990, '91, '92, '93 und '96, die die Düsseldorfer alle unter dem Sponsoring von Epson und damit eben in türkisfarbenen Sporthemden errungen hatten. „Wer hat noch so ein 90er-Jahre Trikot im Schrank?“, fragte Moderator Axel Pfannenmüller. Als sich neben der Hand von Niederberger noch einige weitere Arme der knapp 200 DEG-Fans in den Himmel reckten, stellte Pfannenmüller fest: „Ihr seid offiziell alt.“

Das neue Trikot mit der 90er-Reminiszenz hat aber wirklich nur die Funktion eines Sondertrikots. „Das Jersey haben wir extra für die Brehmstraße entworfen, für unser Testspiel im alten Eisstadion am Samstag gegen den Herner EV. Wir haben ja in den 1990ern die Titel an der Brehmstraße erspielt“, erläutert Niederberger. „Es ist das einzige Mal, dass dieses Trikot zum Einsatz kommt.“

Die neuen Trikots haben alle Stilelemente vergangener Jahrzehnte. So hätte das Aufwärmtrikot für die Saison 2026/27 so auch in den 1960ern zum Einsatz kommen können, oder das Heimtrikot wäre in den Nullerjahren nicht aufgefallen. „Die Trikots gefallen mir gut, besonders das Sondertrikot“, urteilte Justin bei der Präsentation auf dem Burgplatz. „Ich finde es gut, dass die Trikots so viele Anleihen an vergangene Epochen machen. Damit werden viele Generationen von DEG-Anhängern angesprochen.“ Der junge Mann, der seit seiner Grundschulzeit zu den Spielen des Vereins geht, wusste allerdings noch nicht, ob er sich eines der aktuellen Jerseys kaufen wird.

Genau wie Leonie. Sie aber schätzt, dass sie der Verlockung doch erliegen wird. „Mir gefallen die Trikots der Saison 2025/26 zwar besser, aber um meine Sammlung zu vervollständigen, wird es wohl auch eines aus der Saison 2026/27 werden“, so Leonie. „Ich habe bereits zehn DEG-Trikots zu Hause, da darf ein aktuelles nicht fehlen.“

Sie gehört zu den echten DEG-Fans und würde sich nicht als Erfolgsfan bezeichnen. „Ich war früher mit meinem Vater bei den Spielen und jetzt erst wieder seit zwei, drei Jahren. Seitdem habe ich eine Dauerkarte“, sagte die Düsseldorferin. „Ich habe die letzte schlechte Phase der DEG mitgemacht und es hat trotzdem Spaß gemacht, trotz aller Tränen und Wut.“ Sie hofft, dass sie in der anstehenden Saison weniger Grund zum Ärgern haben wird. „Ich hoffe am Saisonende auf eine schöne Playoff-Serie. Mit dem Erreichen des Halbfinals wäre ich glücklich“, sagte Leonie. „Der Aufstieg in Liga eins wäre schön, aber damit rechne ich nicht.“

Allerdings schürten die beiden DEG-Geschäftsführer, neben Niederberger ist auch der ehemalige Meisterschaftsheld Rick Amann in der Alltagsverantwortung, auf dem Burgplatz viel Zuversicht. „Bei den Planungen hatten wir einen arbeitsreichen Sommer. Aber es war viel ruhiger als vor der letzten Spielzeit“, verriet Niederberger. „Wir haben ein Team zusammengestellt, das auf dem Eis begeistern wird. Ich freue mich darauf, es performen zu sehen.“ Die negativen Geschehnisse aus der vergangenen Saison, als die besten Eishockeyspieler Düsseldorfs die Playoffs verpassten, sei kein Thema mehr. „Wir sprechen nicht mehr über die letzte Saison, aber wir haben daraus gelernt“, so Amann. „Wir wollen alle meisterlich spielen, daran arbeiten wir.“

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