DEG-Teambuilding ohne Blick ins Glas „Das Saufen, wie wir es früher kannten, gibt es nicht mehr“
14.08.2026 · 17:00 Uhr
Der Alkohol floss in der Eishockey-Kabine nicht nur beim Gewinn einer Meisterschaft: Hier wird der spätere DEG-Trainer Christof Kreutzer (M) nach dem Titel 1992 von seinen Mitspielern mit Sekt „abgefüllt“.
Foto: HORSTMUELLER GmbHDüsseldorf · Für die DEG geht es gerade nicht nur darum, auf dem Eis eine Einheit zu werden, auch menschlich muss das Team zusammenwachsen. Früher funktionierte das nicht selten über Alkohol. Trinkgelage gehörten zum guten Ton. Die neue Generation Eishockeyprofis tickt da anders.
In einem sind sich derzeit alle einig bei der Düsseldorfer EG: Der Kader sieht deutlich stärker aus als in der Vorsaison. Also wird jetzt endlich alles gut? Abwarten, auch in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga (DEL2) muss man erst mal zusammenwachsen – sportlich und zwischenmenschlich. Bislang sei die Laune zwar glänzend, aber Trainer Harry Lange weiß genau, dass es sich zu Beginn der Saisonvorbereitung immer so anfühlt wie in den Flitterwochen. „Und im siebten Jahr – oder bei uns in der siebten Woche – ist das dann anders." Dann sind die ersten mit ihrer Rolle unzufrieden, dann gibt es erste Niederlagen und Ausfälle, und schon gibt es interne Reibung. Die gilt es zu moderieren.

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