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Nach der Sturzflut: Sucheinsatz im Zentrum von Katastrophengebiet in Tibet gestopptIn Kriegszeiten Ukraine feiert 35 Jahre Unabhängigkeit
24.08.2026 · 06:47 Uhr
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (l) spricht mit Antonio Costa, Präsident des Europäischen Rates, während des EU-Gipfels in Brüssel. (Archivfoto)
Foto: Stephanie Lecocq/Pool Reuters/AP/Stephanie LecocqKiew · Seit viereinhalb Jahren verteidigt die Ukraine im russischen Angriffskrieg ihre Unabhängigkeit. Vor 35 Jahren löste sich das Land von der Sowjetunion und der Vormundschaft Moskaus – und feiert das.
Mit internationalen Gästen begeht die Ukraine am Montag unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Erwartet wird in Kiew auch EU-Ratspräsident António Costa, der das in die Europäische Union strebende Land unterstützt. Schon am Sonntag begrüßte Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrere Staats- und Regierungschefs, die an Feierlichkeiten teilnehmen. Die Ukraine erlangte ihre Unabhängigkeit am 24. August 1991 von der Sowjetunion.
Inzwischen verteidigt das Land seine Souveränität mit Hilfe westlicher Staaten in dem seit viereinhalb Jahren andauernden Krieg, bei dem Kiew die Kontrolle über weite Teile seines Staatsgebiets verloren hat. An dem Unabhängigkeitstag wird es für die Ukraine auch darum gehen, wie die westlichen Verbündeten das Land weiter unterstützen in seinem Kampf gegen Moskaus Invasion. Die Gewalt in dem Krieg hatte zuletzt auf beiden Seiten deutlich zugenommen.
Gespräche über Sicherheitsgarantien geplant
Geplant ist an dem Tag unter anderem auch eine Videoschalte der sogenannten Koalition der Willigen. Das Treffen soll nach Angaben der Nato und aus Frankreich vom britischen Premier Andy Burnham, dem französischen Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ausgerichtet werden. EU-Ratspräsident Costa nimmt in Kiew teil. Für die Nato schaltet sich die stellvertretende Nato-Generalsekretärin zu.
Bei der Zusammenkunft im Beisein von Präsident Selenskyj soll es darum gehen, die Ukraine stärker militärisch zu unterstützen, Druck auf Russland zu erhöhen. Gesprochen werden soll zudem über Sicherheitsgarantien.
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