Nach Brand im Hohen Venn NRW will seine Moorlandschaften retten – doch ein klarer Plan fehlt
26.08.2026 · 18:45 Uhr
Nach dem Feuer im Hohen Venn: In zu trockenen Torfböden kann sich Glut auch in tiefere Schichten hineinfressen.
Foto: Bruno FahyDüsseldorf · Wer kämpft für die Moore in NRW? Im Augenblick geht es in NRW eher darum, dass die letzten Flecken nasser Boden nicht auch noch verloren gehen. Der Naturschutz appelliert auch an Landwirte und Forstbesitzer, dem Thema endlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Nordrhein-Westfalen ringt um die Wiederherstellung seiner Moore – allerdings ohne konkretes Ziel und mit unklarer Strategie. Nach aktuellen Zahlen des Landesumweltministeriums gibt es in NRW gut 38.000 Hektar Land, die als „mögliche Potenzialflächen für Moorbödenwiedervernässungen“ erfasst sind. Und Landesumweltminister Oliver Krischer (Grüne) betonte auf Anfrage: „Moore sind wichtige natürliche Klimaschützer und Lebensräume. Sie sind in NRW in ihrem Bestand akut von Entwässerung und vom Klimawandel bedroht. Wir müssen sie wirksam schützen und wiederherstellen.“

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