EILMELDUNG
Zweiter Versuch von Höcke: AfD scheitert in Thüringen mit Misstrauensvotum gegen VoigtTödlicher Internet-Trend Zwölf Tote bei Falschfahrer-Unfällen in Großbritannien und Irland
23.08.2026 · 08:35 Uhr
Rettungskräfte und Polizeibeamte am Unfallort auf der A66 bei Middlesbrough.
Foto: Owen Humphreys/PA via AP/Owen HumphreysLondon · Bei Falschfahrer-Unfällen in Großbritannien und Irland im Zusammenhang mit einem gefährlichen Internet-Trend sind in weniger als einer Woche zwölf Menschen ums Leben gekommen. Auch zwei Polizeibeamte sind unter den Opfern.
Sieben Menschen, darunter zwei Polizisten, starben am frühen Samstagmorgen bei einem Unfall auf der A66 bei Middlesbrough im Nordosten Englands, wie die Polizei mitteilte. Am vergangenen Sonntag waren bei einem ähnlichen Unfall in Irland bereits fünf Jugendliche ums Leben gekommen.
Die britischen Behörden untersuchten die genauen Umstände des Unfalls bei Middlesbrough. Die Kollision habe sich nach einer Verfolgungsjagd mit einem verdächtigen Fahrzeug ereignet, das in der verkehrten Fahrtrichtung gefahren sei. Das Fahrzeug kollidierte demnach mit einem Polizeifahrzeug, das in der richtigen Fahrtrichtung fuhr.
Lebensgefährliche „Wrong-way driving challenge“
Am Sonntag war in Irland ein Auto auf der M9 westlich von Dublin ebenfalls in der falschen Fahrtrichtung gefahren, als es frontal mit einem anderen Fahrzeug zusammenstieß, wie die irischen Behörden mitteilten. Die vier Insassen des zweiten Fahrzeugs, darunter ein Kind, wurden schwer verletzt. Hintergrund beider Unfälle war nach Behördenangaben ein „Falsche-Seite“-Fahren-Trend im Internet. Dort wird der gefährliche Trend meist als „TikTok wrong-way driving trend“ oder allgemein als „Wrong-way driving challenge / craze“ bezeichnet. Dafür stehlen die Fahrer zuvor ein Auto und fahren dann als „Geisterfahrer“ auf Autobahnen auf, filmen sich dabei und laden die Videos dann auf Social-Media-Kanälen hoch.
Der irische Premierminister Micheal Martin verurteilte das „rücksichtslose Verhalten“ der Fahrer und forderte, dass es dafür „keinerlei Toleranz“ geben dürfe. Irlands Polizeichef Justin Kelly erklärte: „Was dieses rücksichtslose Verhalten noch empörender macht, ist die Tatsache, dass es in einigen Fällen für soziale Medien begangen wird.“
Meistgelesen
Aktuell wichtig

Comments
Nothing yet. Say the first thing.
Sign in to join the conversation.