Vorbereitungen für Xantens Stadtjubiläum „Jede neue Idee bereichert das Jubiläumsjahr“
25.08.2026 · 15:10 Uhr
Die Stadt Xanten feiert 2028 ein Jubiläum: Dann ist es 800 Jahre her, dass sie die Stadtrechte erhielt (Archiv-Foto).
Foto: Christoph Reichwein (crei)/Reichwein, Christoph (crei)Interview | Xanten · 2028 will die Stadt Xanten mit der Bevölkerung feiern, dass vor 800 Jahren die Stadtrechte verliehen wurden. Wie sich die Bürger einbringen können, erklärt Hannah Müller von der Tourist-Information Xanten (TIX).
Xanten feiert 2028 ein großes Jubiläum: Die Stadt erhielt 1228 die Stadtrechte, also vor 800 Jahren. Das will die Stadt zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern. Sie hat sie deshalb schon nach Ideen für das Jubiläumsjahr gefragt und lädt für Mittwoch, 2. September, zu einem Informations- und Austauschabend ins Rathaus ein (von 18 Uhr bis 19.30 Uhr). Darüber sprachen wir mit Hannah Müller von der Tourist-Information Xanten (TIX).
Frau Müller, worum geht es bei der Informationsveranstaltung?
Hannah Müller Bei der Infoveranstaltung möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen sowie den Institutionen einen ersten Einblick in den aktuellen Stand der Dinge geben. Wir möchten aufzeigen, welche Ideen bereits gesammelt wurden und wie das weitere Vorgehen aussieht, um gemeinsam ein unvergessliches Jubiläumsjahr auf die Beine zu stellen.
Wie können sich Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung einbringen?
Müller Die Beteiligungsmöglichkeiten sind völlig offen – jede Hilfe ist willkommen! Bürger können sich beispielsweise punktuell einbringen, indem sie einen Stand bei einem Event wie dem Kurparkfest unterstützen. Wer tiefer einsteigen möchte, kann die Verantwortung für Teilbereiche übernehmen: etwa bei der Koordination der Vereine am Veranstaltungstag helfen oder die Organisation eines bestimmten Programmpunkts wie beispielsweise eines Talentwettbewerbs aktiv mit vorantreiben.
Wie viel Arbeit und Verantwortung müssen Bürgerinnen und Bürger dann übernehmen?
Müller Niemand muss Angst vor zu großer Last haben. Die Grundverantwortung – insbesondere Themen wie die Veranstaltungssicherheit, die Logistik und die formellen Rahmenbedingungen – liegt komplett bei der Stadt Xanten beziehungsweise der Tourist-Information. Bürger und Vereine bringen den kreativen Geist und die tatkräftige Unterstützung ein, während wir für das sichere Fundament sorgen.
Können noch weitere Ideen vorgeschlagen werden?
Müller Ja, absolut! Das ist sogar ausdrücklich erwünscht. Der Informations- und Austauschabend am 2. September ist genau dafür da, um ins Gespräch zu kommen. Jede neue Idee bereichert das Jubiläumsjahr.
Muss jemand die Idee dann auch umsetzen, die er vorschlägt?
Müller Nein, es gibt keinen Umsetzungszwang für Ideengeber. Natürlich freuen wir uns, wenn jemand ein Herzensprojekt auch selbst mitgestalten möchte. Aber gute Ideen sind auch dann wertvoll, wenn sie von einer Arbeitsgruppe oder dem Organisationsteam aufgegriffen und realisiert werden.
Wie geht es nach dem 2. September weiter?
Müller Nach der Informationsveranstaltung werden wir die gesammelten Ideen strukturieren und in konkrete Arbeitsgruppen aufteilen. Das Ziel ist es, ein Netzwerk aus Stadt, Bürgern und Vereinen zu knüpfen, das in den kommenden Monaten die Detailplanung für 2028 schrittweise ausarbeitet.
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