Zahlen für den östlichen Kreis Viersen Auf und Ab bei den Immobilienpreisen
18.08.2026 · 14:00 Uhr
Unterschiedlich entwickelt haben sich die Preise für gebrauchte Einfamilienhäuser in Kempen und Tönisvorst (Symbolfoto).
Foto: dpa/Markus ScholzKreis Viersen · Gebrauchte Häuser sind in Kempen erneut teurer geworden, gebrauchte Eigentumswohnungen günstiger. In Tönisvorst zeigt sich ein anderes Bild. Auch für Willich und Grefrath gibt es neue Zahlen aus der Empirica-Preisdatenbank.
Wohnen in Kempen, Willich und Tönisvorst ist verglichen mit anderen Städten und Gemeinden im Kreis Viersen ein teures Vergnügen. Seit Jahren steigen die Preise für Immobilien wieder – nachdem sie nach einem Höchststand im Jahr 2022 nachgegeben hatten. Auch diesmal haben die aktuellen Werte der Empirica-Preisdatenbank, die die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr zeigen, im östlichen Teil des Kreises Viersen meist ein Pluszeichen davor. Spitzenreiter ist – mal wieder – die Stadt Kempen: Ein gebrauchtes, frei stehendes Eigenheim wurde hier im ersten Halbjahr 2026 für durchschnittlich 549.000 Euro angeboten – das sind genau 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Im gesamten Kreis Viersen lag der mittlere Preis bei 449.000 Euro, was genauso viel ist wie im Vorjahr, berichtet Bernd Ivangs, Gebietsleiter der Landesbausparkasse LBS.

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