Ehemaliges Bankgelände Nach Geldautomatensprengung in Gierath entsteht neues Wohnhaus
25.08.2026 · 04:50 Uhr
Der Baufortschritt für das Mehrfahmilienhaus, das die Volksbank in Gierath baut, ist gut sichtbar. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.
Foto: Volksbank ErftGierath · Eine gesprengte Filiale weicht einem modernen Wohnhaus. In Jüchen-Gierath baut die Volksbank Erft acht barrierefreie Wohnungen – nach neusten Standards. Worauf sich künftige Bewohner freuen können.
Es geht zügig voran auf dem ehemaligen Gelände der Volksbank Erft in Gierath. Sie feierte jetzt Richtfest und erklärt, dass das Projekt aktuell planmäßig verläuft. Jörg Holz, Vorstandsmitglied der Volksbank, konnte zusammen mit Michael Vieten von der ausführenden VT-Projektbau auch Bürgermeister Philipp Sieben begrüßen. Gemeinsam stieß man auf einen „Meilenstein“ an und freute sich über die positive Entwicklung des Projekts und den gelungenen Austausch mit den Nachbarn.
Voraussichtlich Mitte 2027 sei mit der Fertigstellung des Mehrfamilienhauses an der Bismarckstraße 13 zu rechnen. Es entsteht auf dem Gelände der Kostenpflichtiger Inhalt ehemaligen Volksbank-Filiale, die mit der Geldautomatensprengung Anfang 2022 geschlossen wurde. Damals häuften sich die Sprengungen in Geldinstituten der Region. Betroffen waren Otzenrath, Gierath und Jüchen. Der Schaden in der Bismarckstraße war immens. Die Tür war herausgerissen, die Decke heruntergekommen, Wände wurden verschoben. Die Statik war leicht angegriffen, sodass man sich schließlich für den Abriss entschied.
Die Frontansicht des Gebäudes, das die Volksbank derzeit an der Bismarckstraße baut.
Foto: Volksbank ErftIm vergangenen Februar gab die Volksbank Erft dann den Startschuss für ein zukunftsweisendes Bauprojekt: Auf dem Gelände der ehemaligen Filiale entsteht nun ein modernes Mehrfamilienhaus mit acht barrierefreien Wohneinheiten.
Beim Richtfest in Gierath: Michael Vieten (links, VT-Projektbau), Jörg Holz (Vorstand Volksbank Erft), Philipp Sieben (Bürgermeister Stadt Jüchen).
Foto: VolksbankNach intensiver Prüfung verschiedener Nutzungsmöglichkeiten und aufgrund der stark gestiegenen Baukosten hatte sich die Bank zunächst gegen einen Neubau entschieden. Mehrere Entwürfe für Umbauten oder Neubauten wurden aus betriebswirtschaftlichen Gründen verworfen. Doch dann entschied sich die Volksbank für das Bauprojekt.
Das Mehrfamilienhaus an der Bismarckstraße in Gierath soll einmal so aussehen. Hier die Ansicht von der Gartenseite.
Foto: Volksbank ErftDas geplante zweigeschossige Gebäude soll laut Volksbank drei Wohneinheiten im Erdgeschoss, drei im ersten Obergeschoss und zwei Wohnungen im Dachgeschoss umfassen. „Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 55 und 92 Quadratmetern und bieten damit sowohl Singles als auch Paaren und kleinen Familien ein modernes Zuhause. Jede Wohnung wird mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet sein, um den Bewohnern zusätzlichen Wohnkomfort zu bieten“, erklärt Tanja Schynke, Leiterin der Unternehmenskommunikation.
Das neue Mehrfamilienhaus werde zudem höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gerecht. „Eine moderne Wärmepumpe sorgt für eine umweltfreundliche Beheizung des Gebäudes, während eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zur Stromerzeugung beiträgt“, so die Volksbank. Zudem werden Ladestationen für Elektroautos vorbereitet, um den Bedürfnissen einer zunehmend umweltbewussten Mobilität gerecht zu werden.
Ein Aufzug ermöglicht allen Bewohnern einen komfortablen Zugang zu den Wohnungen. Auch für ausreichend Stellplätze wird gesorgt, um den Bewohnern und Besuchern eine stressfreie Parksituation zu bieten. Und: „Mit diesem Projekt leistet die Volksbank Erft einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Standorts Jüchen-Gierath und schafft dringend benötigten Wohnraum in der Region.“
„Wir freuen uns, mit diesem Projekt einen positiven Impuls für die Stadt Jüchen zu setzen. Das neue Wohngebäude vereint modernes Wohnen mit Nachhaltigkeit und Komfort und wird den Standort Jüchen-Gierath nachhaltig aufwerten“, erklärte Jörg Holz. Das Interesse an den Wohnungen ist laut Volksbank sehr groß. „Derzeit ist noch kein Wohnraum vermietet, wir sammeln die Interessenten“, erklärt Tanja Schynke.
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