Nach dramatischem Pokal-Aus Jetzt wartet auf den SV Sonsbeck schon der nächste „heiße Tanz“
21.08.2026 · 16:19 Uhr
Hat SVS-Coach Heinrich Losing am Sonntag Grund zum Jubeln? Der SV Sonsbeck empfängt den SV Scherpenberg zum mit Spannung erwarteten Oberliga-Kreisderby.
Foto: Jakob KlosSonsbeck/Moers · Der SV Sonsbeck holte gegen Drittligist Rot-Weiss Essen einen 0:2-Rückstand auf, ehe in der Verlängerung die Kräfte schwanden. Trainer Heinrich Losing nimmt Stolz und Fokus mit ins nächste Duell. Was den Oberligisten jetzt im brisanten Derby gegen Scherpenberg erwartet.
Am Ende ist es eine bittere 2:7 (0:2, 2:2)-Niederlage in der Verlängerung für den SV Sonsbeck gewesen. Gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen schaffte es Sonsbeck in der ersten Runde des Niederrheinpokals, 90 Minuten lang ebenbürtig zu sein. Dem Oberligisten gelang es sogar, einen 0:2-Rückstand aufzuholen. In der Verlängerung verließen den Gastgebern dann aber die Kräfte. Jetzt steht der SV Sonsbeck am kommenden Sonntag um 15 Uhr im heimischen Willy-Lemkens-Sportpark schon vor der nächsten hohen Hürde in der Oberliga Niederrhein – der SV Scherpenberg ist zum Kreisderby zu Gast.
Trainer Losing zieht ein Pokalfazit: „Wir können sehr stolz sein"
Sonsbecks Trainer Heinrich Losing blickt noch einmal auf das Niederrheinpokalspiel am Mittwochabend zurück: „Die Wechsel haben natürlich einen riesigen Unterschied gemacht. Das 2:3 war überragend gespielt. Das 2:4 haben die Essener gnadenlos vollstreckt. Am Anfang war der tiefe Boden ein Vorteil für uns, aber nach den 90 Minuten hat man gemerkt, wie viel Kraft der Boden gekostet hat.“
Kreisderby gegen Scherpenberg: Sonsbeck vor dem nächsten Härtetest
Trotz der am Ende zu hohen Pleite nimmt der Coach viel aus dem Spiel gegen die Essener Profis mit: „Wir können sehr stolz sein. Man kann wieder sehen, wie man spielen kann, wenn man fokussiert ist. Das muss man jetzt in die Meisterschaft mitnehmen.“ In der genannten Meisterschaft trifft der SV Sonsbeck nun auf den alten Bekannten SV Scherpenberg.
Der Oberliga-Neuling gewann sein erstes Spiel spektakulär nach einem Flutlichtausfall mit 5:3 gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen. Losing weiß, was auf sein Team zukommt: „Gegen Scherpenberg haben wir schon vor fünf Jahren in der Landesliga gespielt. Wir waren damals schon große Konkurrenten. Jeder weiß, dass sie auch gewisse Möglichkeiten und eine gute Mannschaft haben. Es waren immer enge und umkämpfte Spiele. Ich denke, es wird wieder ein heißer Tanz für beide werden.“
Zuletzt standen sich beide Mannschaften Anfang des Jahres in einem Testspiel gegenüber. Das Ergebnis lautete damals 1:1. Ein Spieler, der am Sonntag dabei sein könnte, ist der Neuzugang Samuel Pozniak, den der SV Sonsbeck kürzlich verpflichtet hat. „Samuel wurde uns angeboten. Er war frei. Er hat bei uns sehr, sehr gut trainiert und seine Qualitäten gezeigt. Er kann uns mit seiner Schnelligkeit und Technik guttun“, sagt Losing.
Neuzugang Pozniak vor Debüt – und Personalsorgen vor dem Derby
Timo Lehmkuhl wird den Sonsbeckern am Sonntag im Derby weiterhin fehlen. Nach dem langen Pokalabend sind zudem Daniel Gorden Raul, Kapitän Robin Schoofs sowie Tymoteusz Miller fraglich. Dennoch sieht Losing seine Mannschaft bereit für das Duell: „Klar, das Pokalspiel hat Kraft gekostet, aber wir haben dann auch noch einmal vier Tage Zeit gehabt. Wir sind fit genug und bereit.“
Meistgelesen
Aktuell wichtig

Comments
Nothing yet. Say the first thing.
Sign in to join the conversation.