Kind aus Heim in Helenabrunn ausgerissen 20 Stunden Bangen – Elfjährige wieder da
26.08.2026 · 18:39 Uhr
Sichtbare Erleichterung auch bei den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr. Das vermisste Mädchen war wenige Minuten zuvor gefunden worden. Die aufwändige Fahndung nach dem Kind konnte nun eingestellt werden.
Foto: Silke SchnettlerUpdate | Viersen · Verblüffendes Ende einer dramatischen Suche: Ein elfjähriges Mädchen, das am Dienstagabend (25.08.) aus dem Don-Bosco-Heim in Helenabrunn ausgerissen war, wurde am Mittwochnachmittag gefunden – an einem völlig anderen Ort, als die Polizei erwartet hatte.
Vom Dienstagabend, 25. August, an war Helenabrunn 20 Stunden im Ausnahmezustand: Ein elfjähriges Mädchen war im Schlafanzug ohne jede Vorwarnung aus dem Don-Bosco-Heim ausgerissen. Helikopter kreisten seit der Nacht laut und unheilvoll direkt über dem Dorf. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei suchten das Umfeld ab. Personenspürhunde fahndeten nach dem Mädchen. Am Mittwoch ab 14.15 Uhr wurde schließlich auch öffentlich mit Fotos nach dem Mädchen gefahndet. Nicht nur die Heimleitung, auch die Kinder und Jugendlichen waren in großer Aufregung. Auch wenn am Mittwoch die Sonne im idyllischen Helenabrunn mild schien und die Grillen zirpten, war die Gefahr spürbar. Die ganze Zeit fuhren Polizeiwagen durch das Dorf und das kleine Waldstück, Polizisten liefen herum, Anwohner standen zusammen und redeten über ihre Befürchtungen.

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