Lesung in Mönchengladbach Warum Nora Gomringer ein Glücksfall ist
21.08.2026 · 12:00 Uhr
Beim Literarischen Sommer las Nora Gomringer aus ihrem Roman „Am Meerschweinchen übt das Kind den Tod".
Foto: Markus Rick (rick)Mönchengladbach · Die Autorin und Lyrikerin hat schon Preise für ihren grotesken Humor gewonnen und Nougatschokolade von Günter Grass geschenkt bekommen. Bei ihrer Lesung in der Zentralbibliothek wurde aus einem Familienroman ein ebenso komischer wie berührender Abend voller Erinnerungen und Witz. Man hätte ihr stundenlang zuhören können.
Es ist ein besonderer Glücksfall, wenn ein lesenswertes Buch von einer Autorin vorgetragen wird, die tatsächlich lesen kann – im Sinne eines fesselnden und mitnehmenden Vortrags, der einen packt, emotionalisiert und in die Geschichte hineinzieht. Nora Gomringer ist so ein Glücksfall. Kein Wunder, mischte sie doch von 2001 bis 2006 in der Poetry-Slam-Szene mit, einem Genre, in dem selbst geschriebene Lyrik vorgetragen wird und das besonders von der Qualität des Sprechens lebt.

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