Bildhauer aus Mönchengladbach „Wer mit Stein arbeitet, muss mit ihm sprechen“
22.08.2026 · 12:00 Uhr
Der Eingang liegt unter dem goldenen Nashorn: Das „Atelier“ von Werner Albrecht ist nicht besonders groß – aber voller Kuriositäten und Kunstwerke.
Foto: Markus Rick (rick)Mönchengladbach · Die Werkstatt von Werner Albrecht gleicht einer Schatzkammer. Ein Gespräch mit dem Bildhauer ist wie eine Reise und führt vom Berliner Wannsee über Griechenland bis in die Luxuswelt von Dubai. Pferdefiguren, Steinskulpturen und Lederkleidung sind bereits durch seine Hand entstanden. Doch eine Idee lässt ihn bis heute nicht los.
Das „Atelier“ von Werner Albrecht sieht aus, wie eine Mischung aus Schatzkammer, Lagerraum und Vorratskeller. Pappkartons und kleine Schränkchen stapeln sich, dazwischen quellen Leinwände, Bilderrahmen und abstrakt anmutende Plastiken hervor. Eine Schaufensterpuppe ist, den berühmten Nanas der französisch-amerikanischen Künstlerin Niki de Saint Phalle nicht unähnlich, mit kunterbunter Farbe bemalt worden und lehnt an der Wand – eine weitere, noch komplett weiße thront oben auf einem eisernen Regal, über WC-Reiniger, Scheuermilch und Motorölflaschen. Aufrecht, fast stolz blickt sie auf die Chaospyramide unter ihr.

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