Haushaltskrise in Kommunen Wie klamme Kassen die Demokratie gefährden
25.08.2026 · 17:30 Uhr
Mönchengladbach · Schwierige Haushaltsdebatten stehen in Kommunen an, denn vielerorts ist das Geld knapp, auch bei der Stadt Mönchengladbach. Manche Bereiche fürchten, als Erstes auf dem Kürzungsblock zu landen. Doch ihre Vertreter warnen: Das könnte verheerende Folgen haben.
Seit fast zwei Monaten und bis zum Ende des Jahres gilt eine Kostenpflichtiger Inhalt Haushaltssperre in Mönchengladbach. Für freiwillige Aufgaben gibt es also kein Geld mehr – das wirkt sich auf verschiedene Bereiche aus: von frei werdenden Stellen in der Verwaltung, die unbesetzt bleiben, bis hin zu belegten Brötchen bei Veranstaltungen der Stadt, die es nun nicht mehr gibt. Der Kämmerer hat die Sperre verhängt, weil es im laufenden Haushaltsjahr ein Defizit von mindestens 80 Millionen Euro gibt. Und die Stadt will nicht erneut in die Haushaltssicherung der Bezirksregierung Düsseldorf rutschen – denn die entscheidet dann statt des Rathauses, wofür Geld ausgegeben werden darf, und erhöht im schlimmsten Fall Steuern. Derzeit sind fünf Städte in der Haushaltssicherung, wie die Bezirksregierung auf Anfrage mitteilt: Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Remscheid, Solingen und Wuppertal. Knapp bei Kasse sind aber noch weitaus mehr Städte.

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