Mann von Stadt Leverkusen ausgeschrieben Türkei-Reise endet vor Untersuchungsrichter
19.08.2026 · 15:20 Uhr
Der 20-Jährige ging Beamten der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn ins Netz.
Foto: Marius Becker/dpa/Marius BeckerLeverkusen/Köln · Ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Geldwäsche hat am Montag die Reise eines 20-Jährigen beendet. Am Flughafen Köln/Bonn wird er festgenommen. Doch Leverkusen sucht ihn ebenfalls. Auch die Stadt Leverkusen hatte den Mann ausgeschrieben.
Den Verlauf der Reise dürfte sich der Mann anders vorgestellt haben. Bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Izmir ist Einsatzkräften der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn am Montag ein 20-Jähriger ins Netz gegangen, der unter anderem von der Stadt Leverkusen zur Suche ausgeschrieben gewesen ist – und dessen Reise darum nicht in der Türkei, sondern in Haft endete. Die Überprüfung des deutschen Staatsbürgers ergab nämlich, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der Geldwäsche vor. Und zusätzlich bestand eine Ausschreibung der Stadt Leverkusen im Zusammenhang mit der Entziehung der Fahrerlaubnis und einem Fahrverbot. Der 20-Jährige wurde dem Amtsgericht Köln vorgeführt.
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