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Langenfeld | RP ONLINE · Aug 21, 2026

Sondersitzung zum Verkehrskonzept Ara in Langenfeld: CDU fordert, die Schlenkhecke offen zu lassen

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Dorothe Schmidt-Elmendorf · RP ONLINE

Sondersitzung zum Verkehrskonzept Ara in Langenfeld CDU fordert, die Schlenkhecke offen zu lassen

21.08.2026 · 12:31 Uhr

 Die CDU will in der Sondersitzung des Bauausschusss beantragen, die Straße Zur Schlenkhecke offen zu lassen.

Die CDU will in der Sondersitzung des Bauausschusss beantragen, die Straße Zur Schlenkhecke offen zu lassen.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Langenfeld · In der Sondersitzung des Verkehrsausschusses will die CDU eine Änderung des Verkehrskonzeptes Ara beantragen. Anwohner würden von Verkehr entlasten, Stadt müsste weniger Geld für Straßenumbauten ausgeben.

Straße Zur Schlenkhecke offenbleibt.

In die Sondersitzung des Bau- und Verkehrsausschusses am 25. August will die CDU-Fraktion den Antrag einbringen, dass das geplante Verkehrskonzept geändert wird: Die komplette Schließung der Schlenkhecke soll vermieden werden und eine Durchfahrt für die Anwohner der Straßen Hans-Sachs-Weg, Friedrich-Kreusch-Weg, Julius-Haas-Weg, Auf dem Kämpchen und Jansenbusch möglich bleiben.

Die Straße Zur Schlenkhecke trage wesentlich dazu bei, den Verkehr auf mehrere Straßen zu verteilen, schreibt Ingo Wenzel in der Begründung. Eine Sperrung würde den gesamten Verkehr auf wenige Zufahrten konzentrieren und dort zu höheren Verkehrsbelastungen führen. Darüber hinaus nutzten viele Familien diese Strecke täglich, um ihre Kinder sicher und auf kurzem Weg zur Kita Zaunkönige zu bringen und wieder abzuholen.

Für die umliegenden Wohngebiete würde die aktuelle Planung zu einer deutlich größeren Verkehrsbelastung führen. Die Straße Zur Schlenkhecke solle als Anliegerstraße gewidmet werden, um das Verkehrsaufkommen zu regulieren. Nach Ansicht der Antragsteller überwiegen die positiven Effekte deutlich die Folgen einer Anpassung der Rahmenplanung. Erstens wäre eine Ertüchtigung des Knotens Hans-Sachs-Weg/Hardt bei unveränderter Verkehrsbelastung obsolet. Auch könnte der Knoten Bergische Landstraße/Schlenkhecke mutmaßlich mit geringerem Aufwand ertüchtigt werden. Gleichermaßen könnte der geplante Ausbau des Hans-Sachs-Weges in reduzierter Form ausfallen, was alle Beteiligten kostenmäßig entlasten würde.

Nach Einschätzung der CDU-Fraktion würden diese Anpassungen die zeitnahe Realisierung des Gesamtkonzeptes eines grundsätzlich autofreien Quartiers nicht gefährden.

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