Niedrigwasser im Rhein bei Krefeld IHK will Tagebauseen als Wasserspeicher nutzen
20.08.2026 · 15:25 Uhr
Nach dem Ende des Tagebaus in Garzweiler soll ein riesiger See entstehen. Die IHK will prüfen lassen, ob solche Seen als Zwischenspeicher bei Niedrigwasser im Rhein dienen können.
Foto: Illustration RHAKrefeld · Der Rhein erholt sich nach dem historischen Tiefstand langsam. Doch für Krefelds Industrie bleibt Niedrigwasser ein Problem. Die IHK bringt deshalb weitreichende Lösungen ins Spiel: Staustufen – und Tagebauseen als Wasserspeicher.
Der Regen der vergangenen Tage hat dem Rhein zwar etwas Wasser gebracht. Entwarnung bedeutet das allerdings nicht. Am Pegel Düsseldorf wurden am Donnerstagmittag 21 Zentimeter gemessen. Am Dienstag waren es noch minus zwei Zentimeter. Damit hatte der Rhein einen historischen Tiefstand erreicht. Zum Vergleich: Der mittlere niedrigste Wasserstand liegt in Düsseldorf bei 70 Zentimetern. Für die Wirtschaft am Niederrhein stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie die wichtigste Wasserstraße der Region künftig auch während langer Trockenperioden nutzbar bleiben kann.

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