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Kleve | RP ONLINE · Aug 21, 2026

Auftakt am Sonntag: VfR Warbeyen springt jetzt ins „Haifischbecken“ Regionalliga

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Nils Hendricks · RP ONLINE

Auftakt am Sonntag VfR Warbeyen springt jetzt ins „Haifischbecken“ Regionalliga

21.08.2026 · 14:56 Uhr

Der Kader für die Regionalliga-Saison 2026/27 hat sich stark verändert. Der VfR Warbeyen setzt jetzt zum Auftakt auf einen neuen Teamgeist.

Der Kader für die Regionalliga-Saison 2026/27 hat sich stark verändert. Der VfR Warbeyen setzt jetzt zum Auftakt auf einen neuen Teamgeist.

Foto: Michael Scharf MTS Sportfotos

Kleve · Der VfR Warbeyen startet am Sonntag beim FSV Gütersloh in die Regionalliga West. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga soll das neuformierte Team von Trainer Joel Kaworsky schnell zurück in die Spur finden. Was der Coach vor dem Auftakt über den Gegner sagt.

Die Frauen-Regionalliga West hat ihre neue Saison gleich mit einem echten Ausrufezeichen eröffnet: Borussia Dortmund setzte sich am Freitagabend im Auftaktspiel mit 3:0 gegen Arminia Bielefeld durch – und Alexandra Popp steuerte gleich zwei Treffer bei. Die 145-fache deutsche Fußball-Nationalspielerin geht seit dieser Saison für die Borussia auf Torejagd und soll ihren neuen Klub möglichst schnell in die 2. Bundesliga schießen. Doch nicht nur bei den Einzelspielerinnen ist die Regionalliga in dieser Saison prominent besetzt. Mit den Aufsteigern FC Schalke 04 und MSV Duisburg gehen zwei Traditionsklubs erstmals in der Spielklasse auf Punktejagd. Nach seinem Abstieg aus der 2. Bundesliga findet sich in diesem illustren Teilnehmerfeld auch der VfR Warbeyen wieder. Am Sonntag um 14 Uhr startet VfR beim FSV Gütersloh in die neue Saison.

VfR Warbeyen startet nach dem Abstieg mit neuem Selbstbewusstsein in die Regionalliga

Das neuformierte Team von Trainer Joel Kaworsky konnte am vergangenen Sonntag in den Play-offs zum DFB-Pokal Selbstbewusstsein tanken. Gegen Zweitligist Viktoria Berlin musste sich der VfR lediglich mit 1:3 geschlagen geben. Die dort gezeigten Ansätze will die Mannschaft nun mit nach Ostwestfalen nehmen. „Es ist schon gut, diese Partie mit dem Gefühl zu bestreiten, dass wir einem Top-Zweitligisten phasenweise auf Augenhöhe begegnet sind“, sagt Kaworsky.

Gegner FSV Gütersloh: Traditionsklub mit großer Vergangenheit und schwieriger Gegenwart

Aber auch der Name des kommenden Gegners hat für Warbeyens Trainer Joel Kaworsky Gewicht. Über viele Jahre gehörte der FSV Gütersloh zum festen Bestandteil der 2. Bundesliga und mischte sogar eine Saison lang im Oberhaus mit. Nach dem Abstieg aus der 2. Liga im Jahr 2025 tat sich der FSV allerdings auch in der Regionalliga schwer und hielt nur knapp die Klasse.

Anna-Sophie Schindler ist Neuzugang und trifft am Sonntag mit dem VfR Warbeyen auf ihren alten Verein FSV Gütersloh.

Anna-Sophie Schindler ist Neuzugang und trifft am Sonntag mit dem VfR Warbeyen auf ihren alten Verein FSV Gütersloh.

Foto: Fupa/sportfotografie_kolmer

„Gütersloh ist ein Verein mit großer Historie, der in den letzten Jahren ein paar Probleme hatte. Sie sind genau wie wir eine Mannschaft im Umstrukturierungsprozess, bringen aber vielleicht nicht die Erfahrung mit, die vereinzelte Spielerinnen in unseren Reihen haben“, sagt Kaworsky, der mit Anna-Sophie Schindler im Sommer eine Spielerin vom FSV Gütersloh verpflichtet hat.

Kaworsky vor dem Auftakt: „Wir wollen die ersten drei Punkte einfahren"

Kaworsky erwartet einen wehrhaften Gegner. „Der Auftakt ist nie leicht. Ich rechne damit, dass wir auf eine junge Truppe treffen werden, die uns das Leben schwer machen will. Solche Situationen müssen wir in dieser Liga aushalten können. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um in Gütersloh die ersten drei Punkte einzufahren und unsere Entwicklung voranzutreiben“, sagt der Warbeyener Trainer.

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