2:1 gegen den VfB Bottrop Viktoria Goch schafft mit ein wenig Glück und viel Kampfgeist den ersten Sieg
22.08.2026 · 00:44 Uhr
Kapitän Luca Plum (Mitte) erzielte vom Punkt aus den wichtigen Ausgleich für die Viktoria.
Foto: Markus van Offern (mvo)Goch · Der Fußball-Landesligist feiert vor gut 200 Zuschauern im Hubert-Houben-Stadion einen verdienten Erfolg. Warum Trainer Kevin Wolze mit seiner Mannschaft nach der Heimpremiere zufrieden ist, obwohl spielerisch noch ordentlich Luft nach oben war.
Bei der Heimpremiere am Freitagabend machte die Mannschaft aber das, was Grundvoraussetzung ist, um ein Fußballspiel zu gewinnen. Sie rackerte und ging energisch in die Zweikämpfe. So verdiente sie sich vor gut 200 Zuschauern im Hubert-Houben-Stadion den 2:1 (1:1)-Erfolg gegen den VfB Bottrop. Wolze war nach dem Abpfiff mit seinem Team zufrieden, obwohl bis auf die ersten 20 Minuten in der zweiten Halbzeit in fußballerischer Hinsicht noch ordentlich Luft nach oben war.
Warum der Gegentreffer zum 0:1 so ärgerlich war
„Die Mannschaft hat alles gegeben und verdient gewonnen. Man muss sich das nötige Quäntchen Glück auch einmal erarbeiten. Das haben wir getan“, sagte Wolze, der auf wichtige Akteure verzichten musste. Vor allem das Fehlen von Levon Kürkciyan (Urlaub) machte sich in der Offensive bemerkbar.
Die Mannschaft kämpfte aber unverdrossen und ließ sich auch durch das 0:1 (31.) von Lein Tairi nicht beeindrucken. Der Gegentreffer war besonders ärgerlich, weil die Viktoria eigentlich eine gute Chance zu einem Konter gehabt hatte, Florian Sander dem Gegner aber mit einem Fehlpass in der eigenen Hälfte die Führung ermöglicht hatte.
Ein Elfmeter, den man geben kann, aber nicht geben muss
„Die Mannschaft hat diesen Rückschlag prima weggesteckt und eine sehr gute Reaktion gezeigt“, sagte Wolze. Der Landesligist hatte dann das erste Mal ein wenig Glück, als er einen Elfmeter erhielt, den man geben kann, aber nicht unbedingt geben muss. Der Bottroper Keeper war beim Versuch, eine Flanke aus der Gefahrenzone zu fausten, mit dem Gocher Jonathan Brilski zusammengerasselt. Luca Plum traf vom Punkt aus zum 1:1 (45.+1).
Ihre beste Phase hatte die Viktoria nach dem Wechsel, als sie mit mehr Tempo im Spiel viel gefälliger kombinierte. Elias Reffeling (52.) und Luca Palla (63.), der die Latte traf, hätten schon für das 2:1 sorgen können. Das gelang Reffeling schließlich nach einem Angriff aus dem Lehrbuch auf Vorarbeit von Marvin Hitzek (72.).
Schrecksekunde in letzter Sekunde
In letzter Sekunde hatte der Gastgeber dann zum zweiten Mal das Glück, das er sich nach Ansicht seines Trainers hart erarbeitet hatte. Torhüter Niklas Puff konnte den Ball nach einem Freistoß nicht festhalten, doch ein VfB-Akteur vergab im Nachschuss die große Gelegenheit zum 2:2.
Viktoria Goch: Puff - Hitzek, Fuchs, Brilski, Beeker - Plum - Heymen (85. Zaß), El Moumen (90.+2 Turay), Sander (59. Falkhofen), Reffeling (82. Alt) - Palla.
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