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Kleve | RP ONLINE · Aug 20, 2026

Mehr als 200 Zuschauer: Der SV Walbeck gewinnt den ersten Voba-Cup der Frauen

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Klaus Schopmans · RP ONLINE

Mehr als 200 Zuschauer Der SV Walbeck gewinnt den ersten Voba-Cup der Frauen

20.08.2026 · 14:41 Uhr

 1000 Euro und ein nagelneuer Pokal: Die Fußballerinnen des SV Walbeck feierten ausgelassen den Turniersieg.

1000 Euro und ein nagelneuer Pokal: Die Fußballerinnen des SV Walbeck feierten ausgelassen den Turniersieg.

Foto: Klaus Schopmans

Kreis Kleve · Der Fußball-Landesligist setzt sich im Finale beim Ligarivalen Viktoria Winnekendonk am Ende verdient mit 2:1 durch. Das sagt Tina Ganster, Marketingchefin der Volksbank an der Niers, zur Zukunft des Wettbewerbs.

Der SV Walbeck hat die Premiere gewonnen. Das erste Finale um den Voba-Cup der Frauen entschied der Fußball-Landesligist am Mittwochabend beim künftigen Ligarivalen Viktoria Winnekendonk mit 2:1 (1:1) für sich. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten die Begegnung, in der die Gastgeberinnen im heimischen Sportpark den besseren Start erwischten. Mit schnellen Vorstößen stellte Viktoria die Walbecker Abwehr zunächst vor einige Probleme. In der 17. Minute war es dann so weit: Anna Klucken setzte sich nach einem langen Pass durch und schob zur 1:0-Führung ein.

Die erste gute Chance für Walbeck hatte Alina Kostyrok, die jedoch an Anna Scholten scheiterte. Die Winnekendonker Torhüterin zeigte eine starke Partie, war beim Walbecker Ausgleich allerdings machtlos. In der 31. Minute legte Alina Kostyrok den Ball an der Strafraumgrenze für Vivien Tepaß auf, die mit einem satten Schuss in die lange rechte Ecke zum 1:1 traf.

Walbeck übernahm nun zunehmend die Initiative und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Viktoria kam dagegen nur noch sporadisch vor das Tor der Gäste. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Torjägerin Alina Kostyrok sorgt für die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel standen vor allem die kämpferischen Elemente im Mittelpunkt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, klare Torabschlüsse blieben jedoch zunächst Mangelware. Dann sorgte ein sehenswert vorgetragener Angriff über die rechte Seite für die Entscheidung. Vivien Tepaß bediente Alina Kostyrok mit einem mustergültigen Pass – die Walbecker Torjägerin ließ sich die Chance zur 2:1-Führung nicht nehmen.

In der Schlussphase hätte Walbeck den Sack vorzeitig zumachen können. Eva Berten hatte gleich eine Doppelchance, anschließend setzte Vanessa Finger einen Kopfball an die Querlatte. So blieb Viktoria im Spiel und drängte in den letzten Minuten noch einmal vehement auf den Ausgleich.

„Wir sind natürlich enttäuscht. Nach der Pause waren wir nicht effektiv genug, haben aber mit unseren vier Nachwuchsspielerinnen gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte Viktoria-Trainer Mathis Kleinkemm. Auf Walbecker Seite war die Freude dagegen groß. „Der Sieg ist verdient, auch wenn es zwischendurch mal etwas hektisch war. Wir waren über 90 Minuten die aktivere Mannschaft und hatten die besseren Torchancen“, sagte SVW-Trainer Friedel Baumann.

„Im nächsten Jahr hoffen wir auf eine noch bessere Beteiligung“

Bei der anschließenden Siegerehrung überreichten Tina Ganster, Marketingchefin der Volksbank an der Niers, und Turnierleiter Gilbert Wehmen den nagelneuen Pokal an Walbecks Spielführerin Alina Kostyrok. „Das war ein gelungener Einstand für das Frauen-Turnier. Im nächsten Jahr hoffen wir auf eine noch größere Beteiligung“, so Ganster.

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