Satzung in Kempen geändert Vereine bleiben ohne Mitspracherecht
26.08.2026 · 14:30 Uhr
Im April wurde die Kapelle in Ziegelheide wiedereröffnet. An der Sanierung durch die Stadt war der Heimatverein Schmalbroich in Zusammenarbeit mit der städtischen Denkmalpflege beteiligt (Archivbild).
Foto: Norbert PrümenKempen · Im Bau- und Denkmalausschuss des Kempener Stadtrates sind die Heimat- und Geschichtsvereine weiterhin in der Zuschauerrolle. Eine Rückkehr zu einer jahrelang praktizierten Regelung der aktiven Beteiligung an den Beratungen gibt es nicht.
Es war ein Versuch. Aber selbst die geballte Kompetenz von allen in der Stadt Kempen vertretenen und sehr engagierten Heimat- und Geschichtsvereinen half nichts. Vertreter dieser rührigen und für den Erhalt des kulturellen Erbes der Stadt wichtigen Gruppierungen dürfen auch künftig nicht mehr als offizielle Abgesandte ihrer Vereine mit Sitz und Stimme an den Sitzungen des Bau- und Denkmalausschusses des Stadtrates teilnehmen. Eine vom Stadtrat am 25. November 2025 beschlossene Änderung der bestehenden städtischen Hauptsatzung wird nicht zurückgenommen.

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