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Jüchen | RP ONLINE · Aug 21, 2026

Gesamtschule an der Mühlenstraße: Gefahr für die Schule in Hochneukirch – drei Bäume müssen gefällt werden

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Jan Sting · RP ONLINE

Gesamtschule an der Mühlenstraße Gefahr für die Schule in Hochneukirch – drei Bäume müssen gefällt werden

21.08.2026 · 04:50 Uhr

Die Bäume an der Gesamtschule in Hochneukirch sind krank und müssen gefällt werden.

Foto: Stadt Jüchen

Hochneukirch · Auf dem Schulgelände in Hochneukirch werden noch in dieser Woche drei große Ahornbäume gefällt. Pilz und Risse machen sie unsicher. Ersatzpflanzungen werden geprüft.

Auf dem Schulgelände der städtischen Gesamtschule an der Mühlenstraße in Hochneukirch müssen noch in dieser Woche kurzfristig drei große Ahornbäume gefällt werden. Wie die Verwaltung erklärt, ist die Maßnahme aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich. „Im Rahmen von Baumpflegearbeiten wurden erhebliche Schäden an den Bäumen festgestellt“, erklärt Pressesprecher Matthias Michel.

Bei einem der Ahornbäume sei am Kronenansatz ein Befall mit einem Lackporling festgestellt worden. Der holzzersetzende Pilz habe das Kernholz bereits so stark geschädigt, dass die Gefahr bestehe, dass starke Äste ausbrechen könnten. Eine sichere Erhaltung des Baumes sei daher nicht mehr möglich.

Bei zwei weiteren Ahornbäumen wurde laut Verwaltung jeweils ein sogenannter Zwieselriss festgestellt. Dabei handelt es sich um eine Rissbildung im Bereich einer Gabelung des Baumes. Die betroffenen Äste oder Stämmlinge verfügen dadurch nicht mehr über eine ausreichend stabile Anbindung an den Baum. In der Folge besteht eine deutlich erhöhte Bruch- und Ausbruchgefahr.

Die Stadt Jüchen hat zur fachlichen Beurteilung der Situation einen Baumkontrolleur mit der eingehenden Prüfung der drei Bäume beauftragt. Dabei sollte insbesondere geprüft werden, ob trotz der festgestellten Schäden Möglichkeiten zum Erhalt der Bäume bestehen. „Leider hat die fachliche Untersuchung ergeben, dass die Schäden an allen drei Ahornbäumen bereits so weit fortgeschritten sind, dass ein sicherer Erhalt nicht mehr gewährleistet werden kann“, erklärt Michel.

Um Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Beschäftigte und Besucher des Schulgeländes nicht zu gefährden, sei die kurzfristige Fällung der Bäume daher unumgänglich.

Nun soll geprüft werden, ob an den bisherigen Standorten neue Bäume nachgepflanzt werden können. Damit soll laut Verwaltung nach Möglichkeit sichergestellt werden, dass die durch die Fällung entstehende Lücke im Baumbestand wieder geschlossen und das Schulgelände auch künftig durch einen angemessenen Baumbestand geprägt wird.

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