Führerschein mit Simulator und mentalem Coaching „Die meisten scheitern in den Prüfungen, weil sie die Nerven verlieren“
20.08.2026 · 04:50 Uhr
Stefan Löhr (links) und Danny Krawietz haben sich den Traum von der eigenen Fahrschule erfüllt.
Foto: Julius DrögerGrevenbroich · Wer in Grevenbroich seinen Führerschein machen will, hat schon bald eine weitere Option: Ende August eröffnet die Fahrschule „Two26“ an der Kölner Straße. Welchen Ansatz die Fahrlehrer verfolgen und warum Verbände die geplante Führerscheinreform kritisieren.
Manchmal ist es wohl einfach das Schicksal, das zwei Menschen wieder zusammenbringt. Stefan Löhr und Danny Krawietz kennen sich bereits aus der gemeinsamen Zeit als Kollegen bei einem Chemie-Unternehmen in Dormagen. Nachdem beide den Betrieb aufgrund wirtschaftlicher Probleme des Arbeitgebers verlassen mussten, trafen sie sich zufällig wieder – während der Ausbildung zum Fahrlehrer. „Es war wirklich kurios. Wir haben beide unabhängig voneinander die Entscheidung getroffen, diesen neuen beruflichen Weg einzuschlagen“, sagt Löhr. Der gelernte Chemikant habe schon lange den Traum gehabt, irgendwann mal als Fahrlehrer zu arbeiten. „Ich hatte damals selbst einen tollen Fahrlehrer, er hat den Beruf mit viel Leidenschaft und Freude vermittelt“, sagt er.

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