Neue Betrugsmasche Schreiben der Bank war gefälscht
21.08.2026 · 16:06 Uhr
Die Polizei warnt vor Betrügern, die jetzt in Emmerich einen gefälschten Brief verschickten.
Foto: dpaEmmerich · Die Polizei warnt vor Betrügern, die jetzt einen Mann aus Emmerich hinters Licht geführt haben. Mit welcher Masche sie vorgehen und wie sich dem vorbeugen lässt.
Am Freitag (21. August) wurde der Kreispolizeibehörde Kleve eine Masche bekannt, bei der Betrüger einen Mann aus Emmerich hinters Lich geführt haben. Der Geschädigte meldete sich bei der Polizei und teilte mit, er habe Ende Juli ein persönlich adressiertes Schreiben seines Bankinstituts erhalten. In diesem Schreiben wurde der Mann dazu aufgefordert, seine Daten mittels eines QR-Codes zu bestätigen bzw. diese zu aktualisieren. Der Mann kam der Aufforderung nach, in der Annahme es handele sich um ein echtes Schreiben seines Bankinstituts, scannte den QR-Code und bestätigte seine persönlichen Daten. In der Folge musste der Emmericher zwei Abbuchungen von seinen Konten, für zwei neue Debitkarten, jeweils über einen niedrigen zweistelligen Betrag, feststellen. Er kontaktierte daraufhin telefonisch sein Bankinstitut. Dort wurde ihm erklärt, dass durch die Bank kein Schreiben an ihn verschickt wurde. Ein größerer finanzieller Schaden konnte abgewendet werden.
Die Kreispolizeibehörde Kleve warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Präventionshinweise: „Prüfen Sie Schreiben von Bankinstituten, Firmen und Organisationen auf mögliche Fehler (z.B. fehlendes Datum, fehlende oder fehlerhaften Kundendaten). Nehmen Sie Kontakt, unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer mit dem Absender des Schreibens auf und hinterfragen Sie das Schreiben. Geben Sie keine persönlichen Informationen preis. Tätigen Sie keine Überweisungen.“
Zum aktuellen Zeitpunkt hat die Kreispolizeibehörde Kleve nur Kenntnis über diesen einen Fall. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Schreiben durch die Täter in Umlauf gebracht wurden. „Sprechen Sie über dieses wichtige Thema auch mit ihren (lebensälteren) Familienangehörigen und im Bekannten- sowie Freundeskreis“, bittet die Polizei.
Die Kripo Emmerich hat die Ermittlungen zu dem Betrugsfall aufgenommen.
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