
Warnstreik hat den ZDS am wunden Punkt getroffen
Am 17. August um 22 Uhr hat Ver.di die Kolleginnen und Kollegen an den Seehäfen Hamburg, Bremen / Bremerhaven, Wilhelmshaven, Emden und Brake zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen.
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Am 17. August um 22 Uhr hat Ver.di die Kolleginnen und Kollegen an den Seehäfen Hamburg, Bremen / Bremerhaven, Wilhelmshaven, Emden und Brake zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen.

Am 19. August fand in zweiter Instanz vor dem Landesarbeitsgericht der Prozess des IG-Metall-Vertrauensmanns Jörn Kleffel gegen VW statt.

Nach zwei Tarifverhandlungen für die Kollegen der Seehäfen wird deutlich: Ohne Kampf werden die Forderungen von 8,2 Prozent, mindestens jedoch 2,50 Euro, nicht durchsetzbar sein. Deshalb machten die Docker heute Morgen Nägel mit Köpfen: Im Hamburger Hafen hat in der Nacht zum Dienstag ein 24-stündiger Warnstreik begonnen.

Die Rote Fahne Redaktion dokumentiert die folgende Pressemitteilung des Widerstandskomitees gegen die Werksschließung bei Audi Neckarsulm und gegen die Kriminalisierung der Arbeitersolidarität.

Die schlechte Nachricht zuerst: Der DHL-Konzern ist wieder einen kritischen Arbeiter losgeworden. Das Sächsische Landesarbeitsgericht konnte sich nicht dazu durchringen, die verhaltensbedingte Kündigung des Kollegen K. durch DHL aufzuheben.

Die Konzernkoordinierung Stellantis in der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung (IAC) schreibt im aktuellen Internationalen Infobrief Stellantis (Auszüge):

Das Widerstandskomitee Hannover gegen Werksschließung und Entlassungen bei VW informiert Sie über einen Prozess am Landesarbeitsgericht Hannover am kommenden Mittwoch, 19. August:

Die Hintergründe der Krise in der Automobilindustrie betreffen keineswegs nur die Autokonzerne in Deutschland

Wir blicken kurz zurück: Kurz vor der Betriebsratswahl im März dieses Jahres bei Tesla in Grünheide ließ die Werksleitung einen Vertreter der IG Metall aus der Betriebsratssitzung medienwirksam inszeniert aus der Betriebsratssitzung abführen. Begründung: Er hätte mit seinem Laptop die Sitzung heimlich aufgezeichnet

Seit nunmehr dreizehn Tagen steht die Belegschaft im gewerkschaftlichen Erzwingungsstreik. Am 8. Mai hatten die Bosse von Kelvion Brazed PHE verkündet, das Werk zur Produktion von Wärmetauschern in Wilchwitz mit ca. 300 Beschäftigten zu schließen und die Produktion an den Standort Sarstedt / Niedersachsen zu verlagern. Dahinter steht als Haupteigner der „Apollo Global“-Investmentfonds. Doch das…