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Siegmund Freud – seine Theorien und seine Bedeutung für die Psychoanalyse

Der am 6. Mai 1856 in Freiberg in Mähren geborene Siegmund Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Er ist bekannt als der Begründer der Psychoanalyse, einer Disziplin, die das Verständnis der menschlichen Seele revolutionierte. Ursprünglich unter dem Namen Sigismund Schlomo Freud bekannt, prägte er die wissenschaftliche Landschaft durch seine tiefgreifenden Analysen…

Ein Streit muss nicht immer zerstörerisch sein

Manche Konflikte überdauern Generationen und vernichten Familien oder ganze Völker. So hat die Natur diese Sache mit der Gerechtigkeit, mit Schuld- und Opfergefühlen sicher nie gewollt. Helga Kernstock-Redl fügt hinzu: „Daneben gibt es Streitigkeiten ohne das Gerechtigkeitsthema: Manche wollen um jeden Preis ein Ziel erreichen oder bis zum bitteren Ende etwas Wichtiges – einen Menschen, ...…

Die Gegenwart gilt als Epoche der Erschöpfung

Anna Katherina Schaffner betont: „Letztlich geht es beim Überwinden von Erschöpfung um nichts anderes: Es gilt, wieder aufzutanken und unsere Energien freizusetzen, damit wir in der Folge bewusst entscheiden können, wofür wir unsere Kräfte verwenden wollen.“ Vielleicht ist es verzeihlich, dass wir unsere eigene Gegenwart als das Zeitalter der Erschöpfung par excellence wahrnehmen. Schließlich ist…

Reziprozität wird als „Power-Regel“ bezeichnet

Der Grundsatz der Reziprozität besagt, dass Menschen sich für Gefälligkeiten wie Geschenke oder Einladungen zu revanchieren haben. Es ist ein mentales Gesetz. Thorsten Havener ergänzt: „Wenn wir ein Geschenk ohne irgendeine Gegenleistung annehmen, fühlen wir uns wie Schnorrer. Aus diesem Grund ist der Grundsatz der Reziprozität eine starke Methode der Manipulation und Einflussnahme.“ Thorsten…

Die Optimierung beginnt schon im Kindergarten

Die Optimierungen eines Menschen beginnen inzwischen schon früh, bereits in den Kindergärten. Diana Pflichthofer fügt hinzu: „Davor warten die gehetzten Eltern, besorgt um den täglichen Optimierungsprozess ihres Kindes. Die Menge der Synapsen innen und der zuträglichen, gewinnbringenden Kontakte außen wird schließlich einmal über die soziale Rangfolge entscheiden.“ Und sollte der Platz in der…

Teenager sind häufiger seelisch krank

Jonathan Haidt schreibt: „Viele Experten für psychische Gesundheit bezweifelten anfangs, dass die starke Zunahme an Angst und Depression eine echte Zunahme an psychischen Erkrankungen widerspiegelte.“ Am Tag nach der Veröffentlichung unseres Buches „The Coddling of the American Mind“ erschien in der „New York Times“ ein Artikel mit der Überschrift „Teenager-Angst – der große Mythos“. Darin ...…

Narzissten machen ihren Reichtum sichtbar

Um andere beeindrucken zu können, muss Reichtum sichtbar gemacht werden. Mitja Back stellt fest: „Die Menge Kauris in unserer Tasche und unser Aktiendepot stehen uns nicht auf der Stirn geschrieben. Das reiche Ich muss also Dinge tun oder haben, die für andere offensichtlich teuer sind.“ Narzissten kann man tatsächlich daran erkennen, dass sie sich mit ... Weiterlesen ...

Liebe besteht aus geben und nehmen

Die Liebe verführt Menschen zu einer kritiklosen Hingabe, in der sie sich selbst übersehen. Michael Lehofer erklärt: „Das Problem ist die Überanpassung: Wenn der eine Partner – häufiger ist es die Partnerin – sich selbst in der Hingabe verliert und auf diese Weise dem anderen die Notwendigkeit der Hingabe erspart. Beziehung heißt: geben und nehmen.“ ... Weiterlesen ...

Seelische Notlagen sind Teil des Lebens

Laura Wiesböck weiß: „War der Begriff „psychische Gesundheit“ vor nicht allzu langer Zeit noch überwiegend medizinischem Personal vorbehalten, so hat sich die Situation inzwischen drastisch verändert. Die Wahrnehmung von seelischen Erkrankungen ist gesamtgesellschaftlich gestiegen.“ Social-Media-Plattformen sind voll von Inhalten zu psychiatrischen Diagnosen – und das nicht erst seit der…

Zu starke Empathie kann zu Ich-Verlust führen

Zurücknahme statt Konfrontation, Sensibilität statt Härte, Verstehen statt Abgrenzung. Was wäre gegen solch eine empathische Anteilnahme einzuwenden? Svenja Flasspöhler erklärt: „Bei genauerem Hinsehen jedoch zeigt sich die Gefahr eines regelrechten Perspektivenverlust: Der hier geforderte aufmerksame und einfühlsame Beobachter besitzt überhaupt keine eigne Sicht der Dinge mehr, weil er aufgeht in…