Podcast «NZZ Akzent»
Laufen bis zum Umfallen: Ultramarathons boomen
Ultramarathons sind körperlich und mental extrem anstrengend. Aber man kann damit Geld verdienen, wenn man den Extremsport in den sozialen Netzwerken geschickt vermarktet.

Laufen bis zum Umfallen: Ultramarathons boomen
Simon Schaffer mit Ines Häfliger
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In dieser Podcast-Episode:
Pierre Biege atmet schwer. Während der 33-Jährige einem Feldweg entlang rennt, findet er aber doch gut gelaunt die Energie, seine Mitläufer anzufeuern. Dabei hat er schon zig Kilometer in den Beinen. Denn sie alle absolvieren hier Mitte August den «Last Soul Ultra», einen Ultramarathon.
Der Walliser Biege läuft gerne extreme Distanzen. Früher war der Sport für ihn eine Flucht, er sprang im Parcours über Autos und Mauern. Später, als Vater eines kleinen Kindes, fand er eine Routine im Laufen und verlängerte die Distanzen so weit, bis er beim Ultramarathon landete und so auch beim «Last Soul Ultra» des deutschen Extremsportlers und Influencers Kim Gottwald.
Eigentlich ist Ultramarathon nur ein Überbegriff für alle Distanzen, die deutlich länger sind als ein Marathon. Kim Gottwald übernahm das «Backyard»-Format aus den USA. Jede volle Stunde muss eine Runde mit der Distanz von 6,706 Kilometern gelaufen werden, wer daran scheitert, ist raus. Am Ende gewinnt der letzte, der noch steht. Backyard-Rennen gibt es schon lange, aber der «Last Soul Ultra» machte es zu einem Social-Media-Spektakel. Auch Pierre Biege hat über 34 000 Follower und postet Videos auf Plattformen wie Instagram und Strava.
Alle Episoden von «NZZ Akzent» finden Sie in dieser Übersicht.


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