Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge - unsere Korrespondenten berichten von ihrem Arbeitsalltag im Ausland.
Der Konflikt in der Golfregion spitzt sich weiter zu. Seit einigen Tagen ist es vor allem die Huthi-Miliz in Jemen, die von sich reden macht: Die Islamisten haben eine grosse Ölraffinerie in Saudiarabien angegriffen, und auch im Roten Meer kommt es immer wieder zu Angriffen auf Schiffe, die Erdöl aus Saudiarabien transportieren. Bei einem Angriff letzte Woche sind erstmals Crewmitglieder eines…
Özgür Özel hat eine Entscheidung getroffen, die das Potenzial hat, die gesamte politische Landschaft der Türkei umzukrempeln. Es ist Ende Juli, als der Oppositionspolitiker im Parlament in Ankara ans Mikrofon tritt und verkündet, er werde aus der CHP austreten und die Partei «Yeni» gründen. Er verfolgt damit ein klares Ziel: die Opposition neu aufzustellen und Erdogan an der Spitze des Landes…
Jedes Jahr verlassen Millionen lebende Tiere Europa in Richtung Nordafrika und Naher Osten. Von vollgestopften spanischen Mastbetrieben über den Hafen von Cartagena fahren die Tiere in einem baufälligen Frachter übers Mittelmehr nach Afrika, wo sie unter widrigsten Umständen geschlachtet werden. Es ist ein Markt, von dem praktisch niemand etwas weiss. Und den es eigentlich nicht geben müsste.…
Ob im Supermarkt oder im Club: Mate ist in Europa ein Megatrend geworden. Doch das süsse, kohlensäurehaltige Getränk aus der Dose hat in vielerlei Hinsicht nicht mehr viel mit der ursprünglichen Version zu tun: In Südamerika wird Mate-Tee traditionell in einer Calabasa zubereitet. Diese wird auch gern unter Familien und Freunden geteilt - es ist ein soziales Ritual. Aber wie hat es Mate bis in die…
Wasser ist ein grosses Thema in der kleinen Gemeinde Grimisuat im Schweizer Kanton Wallis. Das merkt "NZZ am Sonntag"-Reporterin Gina Bachmann bei ihrem Besuch schnell. Vor allem fehlendes Wasser ist ein Thema. Denn die Gemeinde hat keine eigene Wasserquelle und keine Grundwasserversorgung. Egal ob Trinkwasser, Wasser für die Pools, die Rebberge oder die Felder - alles muss herbeigeschafft und in…
Erst seit dem 20. Juli im Amt hat Andy Burnham bereits Millionen Likes für sich gewonnen. Auf Social Media scheint die umgängliche Art des neuen Premierministers von Grossbritannien zu funktionieren. Aber kann man so auch ein Land regieren? In dieser Folge erklärt der NZZ-Korrespondent in Grossbritannien, David Signer, weshalb Burnham so aktiv auf Social Media setzt, und wo die Unterschiede, etwa…
Sea Baby - was niedlich klingt, ist in Wahrheit Teil eines bedeutenden, mitunter tödlichen Wandels der Kriegsführung auf See: Denn "Sea Baby" ist der Name einer ukrainischen Seedrohne, die mit fast 1000 Kilogramm Sprengstoff beladen werden kann. Selbst grosse Tanker können damit nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar versenkt werden. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis und. vor allem…
Es begann mit dem grossen KI-Anbieter Open AI im Juli: Als Test in einem isolierten, digitalen Raum sollte ihr neustes KI-Modell seine Hacking-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die KI hackte dafür ihre eigene Testumgebung und verschaffte sich Zugang zum Internet, Der Fall bei Open AI ist längst kein Einzelfall mehr. Ob beim Konkurrenten Anthropic, Meta oder beim britischen Institut für…
Bei der Fussball-WM der Männer stand Mexiko als einer von drei Gastgebern im Rampenlicht. Die Medien hatten zuvor viel darüber spekuliert, ob das Land eine sichere WM ausrichten könne - angesichts der hohen organisierten Kriminalität. Das ist Mexiko gelungen, meint Korrespondentin Sandra Weiss. Der Juli sei der sicherste Monat des Jahres für das Land gewesen. Doch die Hoffnungen, dass die WM auch…
Trevinano im Latium, zwei Autostunden nördlich von Rom, im Jahr 2022: "Der Wind trägt Papierfetzen durch die menschenleeren Gassen", schreibt NZZ-Italien-Korrespondent Luzi Bernet damals nach seinem ersten Besuch dort. Anlass für die Recherchereise Bernets: Trevinano will etwas gegen die immer grösser werdende Leere tun und hat sich deswegen um Geld aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz…