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Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung · Jun 2, 2026

Jindal weg, Probleme beim Grünstahl: So geht es jetzt bei Thyssenkrupp weiter (S2, F7)

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Ulf Meinke & Oliver Hollenstein / WAZ · Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung

Die Frage, was aus Thyssenkrupp Steel wird, begleitet Konzernchef Miguel López seit seinem Amtsantritt im Juni 2023. Jetzt ist klar: Aus dem von López angestrebten Verkauf der Stahlsparte an den indischen Industriellen Naveen Jindal wird vorerst nichts. Damit stellt sich die Frage: Was ist López’ Plan B?

Stahl, Grünstahl oder kein Stahl?

Unter López als Chef der Thyssenkrupp AG ist es bereits der zweite gescheiterte Versuch einer Partnersuche für den Stahl. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky hat sich bereits verabschiedet, als Jindal vorstellig geworden ist.

Weiterhin betont López, es gehe aufwärts mit dem Stahl. Doch auch beim wichtigsten Transformationsprojekt von Thyssenkrupp Steel gibt es Verzögerungen. Der Zeitplan für den Bau einer riesigen Grünstahl-Anlage für den wichtigen Stahlstandort Duisburg ist aus den Fugen geraten. Es ist unklar, wann die DRI-Anlage in Betrieb gehen kann. Woran hakt es?

Auch die einflussreiche Gewerkschaft IG Metall positioniert sich angesichts der neuen Lage. Jürgen Kerner, der Zweite Vorsitzende der IG Metall, der auch Vize-Aufsichtsratschef bei Thyssenkrupp ist, äußert sich exklusiv in unserem Podcast. Er macht auch klar, was er vom Thyssenkrupp-Vorstand um Miguel López erwartet.

Folge 6 der ersten Staffel gibt es hier zum Nachhören: https://open.spotify.com/episode/7DCanGVBQ5QhEtPOn5u4KI

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