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MEANING + More® · Jan 9, 2026

🪞 Zuversicht macht uns nicht immer stärker.

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Dr. Nina Bürklin · MEANING + More®

Bild: Bastian Riccardi / Pexels

Happy New Year! 2026 hat begonnen und seit Mittwoch bin ich auch wieder hier im Orbit (nach einem herrlichen Mix aus Family Time, Winterspaziergängen und Ruhe).

Die Nachrichten in der Welt überschlagen sich und ich komme wieder zurück zu… Zuversicht. Weil ich überzeugt bin, dass sie eine bessere Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit ist als Resignation oder große Empörung.

Aber ich merke auch immer wieder, wie leicht ich Zuversicht mit (äußerer) Stärke verwechsle. Mit Durchhalten, Zusammenreißen, Weitermachen – auch dann, wenn es innerlich längst anstrengend wird.

Denn genau das fühlt sich selten zuversichtlich an. Eher wie ein stiller Alleingang und ein ziemlich strenger Umgang mit mir selbst.

Was mir stattdessen immer wieder hilft, ist Ehrlichkeit (auch, wenn sie manchmal schmerzt): zu unterscheiden

  • zwischen dem, was ich beeinflussen kann, und dem, was nicht.

  • zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstüberforderung.

  • zwischen Verbundenheit und dem Reflex, alles allein zu tragen.

Aus diesen Erfahrungen sind die unten stehenden Do’s und Don’ts für Zuversicht entstanden.

take kair!

Deine Nina

P.S. Die Do’s und Don’ts für Zuversicht waren übrigens auch gestern im Webinar Thema, was ich von Seiten AVE mit der LernKulturZeit geleitet habe. Denn wir kooperieren zum Thema… und du kannst nächste Woche kostenfrei dabei sein (siehe unten)!

1️⃣ Verbundenheit bewusst pflegen: Wir Menschen schöpfen Zuversicht aus dem Erleben, nicht allein zu sein – gedanklich, emotional oder praktisch.

👉 Selbst eine stille innere Bezugnahme auf andere kann entlasten und stärken. Noch mehr tut das ein gemeinsamer Moment bei einer Tasse Tee oder Kaffee.

2️⃣ Kleine, realistische Schritte betonen und in die Selbstwirksamkeit kommen: Zuversicht speist sich aus unserer gelebten Erfahrung und dem Bewusstsein, was wir schon alles geschafft haben.

👉 Kleine, machbare Schritte erzeugen wiederholt das Gefühl: Ich komme voran – ein zentraler Baustein von Resilienz.

3️⃣ Das Beeinflussbare klar vom Nicht-Beeinflussbaren trennen: Zuversicht entsteht dort, wo wir Menschen Klarheit erleben: “Hier habe ich Handlungsspielraum, hier kann ich Einfluss nehmen.”

👉 Wer seine Energie bewusst auf das richtet, was tatsächlich veränderbar ist, erlebt sich selbstwirksam statt ausgeliefert.

Alles allein tragen wollen: Unser Anspruch, immer selbst stark sein zu müssen, führt zu Überforderung und Frustration. Manchmal auch zu Erschöpfung.

👉 Zuversicht wächst paradoxerweise dann, wenn wir Unterstützung als Ressource akzeptieren.

Sich für Unsicherheit oder Zweifel innerlich abwerten: Selbstkritik in schwierigen Phasen schwächt die innere Basis noch mehr als eh schon.

👉 Zuversicht braucht Selbstmitgefühl, nicht zusätzliche innere Belastung.

Zuversicht an Kontrolle knüpfen: Wer Zuversicht nur erlebt, wenn alles (vermeintlich) planbar ist, verliert sie in unsicheren Zeiten.

👉 Zuversicht schließt Ungewissheit ausdrücklich mit ein (sonst bräuchten wir sie ja gar nicht).

Zuversicht entsteht nicht durch Verdrängung, sondern durch:

  • Verbundenheit statt Alleingang,

  • Selbstwirksamkeit statt Selbstkritik,

  • Klarheit statt Kontrolle.

Und weil nicht nur ich oder das AVE Institut, das ich leite, das Thema so wichtig finden (wir haben sogar eine Initiative für Zuversicht ins Leben gerufen…), haben wir uns mit tollen Partnern zusammengetan für die

Zuversichtswoche vom 12.–18. Januar 2026.

  • Sieben Tage voller praktischer Impulse, alltagstauglicher Übungen und inspirierender Gedanken

  • Täglich per E-Mail, direkt in deine Inbox

  • Kostenlos, kompakt und leicht umsetzbar

Eine Woche mit täglichen Impulsen, praktischen Übungen für den Alltag und weiterführenden Anregungen rund um Zuversicht, Resilienz und innere Klarheit.

Anmeldung: Zuversichtswoche

… Zuversicht bedeutet nicht, alles im Griff zu haben.

Zuversicht entsteht, wenn wir unterscheiden lernen: zwischen dem, was wir tragen können – und dem, was wir nicht allein tragen müssen. Zwischen ehrlichem Bemühen und überhöhten Ansprüchen. Zwischen Klarheit und Kontrolle.

Vielleicht kann das auch eine Einladung für dich sein: nicht stärker zu werden, sondern ehrlicher.

Genau darin eine Form von Zuversicht zu finden, die auch dann trägt, wenn es unsicher bleibt. Und das tut es, so viel ist sicher!

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