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Berliner Morgenpost · Aug 25, 2026

US-Sängerin Dolly Parton ist tot – Trump ordnet Trauerbeflaggung an

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FUNKE Mediengruppe · Berliner Morgenpost

  • Dolly Parton ist tot
  • Als Todesursache wurde Krebs genannt
  • Auch US-Präsident Trump reagiert – und ordnet eine lange Trauerbeflaggung an

Die US-Countrysängerin Dolly Parton ist tot. Sie starb im Alter von 80 Jahren, wie ihre Familie am Dienstag mitteilte. Die „Queen der Countrymusik“ wurde mit Hits wie „Jolene“ und der Ballade „I Will Always Love You“ bekannt, die in der Version von Whitney Houston zu einem der erfolgreichsten Hits aller Zeiten wurde.

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Als Todesursache wurde Krebs genannt. Parton habe tapfer „einen kurzen Kampf“ gegen Krebs geführt und sei heute in einem Krebszentrum im Kreise ihrer Angehörigen gestorben, hieß es am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Mitteilung ihres Teams.

Wenige Stunden zuvor hatte die Agentur bekannt gemacht, dass Parton „friedlich“ in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestorben sei. In einem Video auf ihrer Instagram-Seite teilte die Familie mit: „Die Traurigkeit ist mit uns, aber nicht mit Dolly. Sie hat ihr Leben gelebt.“

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Dolly Parton ist tot – Neffe verkündet Tod der US-Sängerin in Video

Partons Neffe Bryan Seaver, über Jahre ihr Sicherheitschef, spricht in dem Video über den Lebensweg seiner Tante. Sie wolle nach einem Leben in Strasssteinchen in einem „wunderschönen Bett aus weicher Baumwolle“ ruhen. „Ruhe in Frieden, Dolly“, sagt Seaver.

Die Nachricht von Partons Tod löste weltweit Bestürzung aus. Auf ihrer Sternenplakette auf Hollywoods „Walk of Fame“ wurden Blumensträuße abgelegt. 1984 war die Sängerin dort gemeinsam mit Sylvester Stallone, ihrem Co-Star aus der Musicalromanze „Rhinestone“, verewigt worden. Zu Ehren der verstorbenen Künstlerin tauchte das Empire State Building in New York die Spitze des Gebäudes am Abend in glitzerndes, rosa Licht, wie die Betreiber mitteilten. 

Fans legen auf dem Hollywood-Stern von Dolly Parton Blumen ab.

Fans legen auf dem Hollywood-Stern von Dolly Parton Blumen ab.© AFP | Valerie Macon

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Trump trauert um Dolly Parton: „Wahrer Verlust für Millionen von Menschen“

US-Präsident Donald Trump ordnete als Reaktion auf Partons Tod die Trauerbeflaggung in den USA an. „Ich ordne an, dass die amerikanische Flagge in den gesamten Vereinigten Staaten für eine Woche auf Halbmast gesetzt wird, beginnend heute Abend um 18 Uhr. Ruhe in Frieden, Dolly!“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Ihren Tod nannte er einen „wahren Verlust für Millionen von Menschen“.

Die Dauer der Trauerbeflaggung ist bemerkenswert. Zum Vergleich: Auch nach dem Tod des langjährigen US-Senators und Trump-Verbündeten Lindsey Graham war eine Woche in Form der Halbmast-Beflaggung in den USA getrauert worden. Nach dem Tod des Aktivisten Charlie Kirk dauerte die Beflaggung vier Tage. Als der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter starb, ordnete der damalige US-Präsident Joe Biden eine 30-tägige Staatstrauer an, die von Trump unmittelbar nach seiner Amtseinführung vorzeitig beendet wurde.

Country-Ikone Dolly Parton gestorben

Hier posierte Parton noch 2023 auf dem roten Teppich der Academy of Country Music Awards im „Star" in Frisco. © Javier Vicencio/ZUMA Press Wire/ | Javier Vicencio

Während seiner ersten Amtszeit hatte er der Sängerin zweimal die Presidential Medal of Freedom angeboten, sagte Parton einmal in einem Interview. „Ich konnte sie nicht annehmen, weil mein Mann krank war. Dann fragten sie mich erneut, und ich verzichtete jedoch wegen Covid aufs Reisen“, sagte sie 2021.

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Popstar Elton John schrieb in einer Instagram-Story: „Schockiert und am Boden zerstört, von Dollys Tod zu hören. Eine gigantische Künstlerin – einzigartig und unersetzlich, mit dem gütigsten Herz.“ Millionen Menschen würden trauern, schrieb Oscar-Preisträgerin Jane Fonda in einem emotionalen Instagram-Tribut. „Dolly wird immer bei uns sein, weil sie so präsent, so stark, so großzügig und verspielt war, dass sie für immer in all unsere Leben und Herzen eingewoben ist.“

Dolly Parton: Aus der Armut in den Country-Himmel

Geboren wurde Dolly Rebecca Parton am 19. Januar 1946 im US-Bundesstaat Tennessee in einer kleinen Holzhütte. Die Eltern und ihre insgesamt zwölf Kinder lebten in Armut. In der Kirche und zu Hause wurde viel Musik gemacht und gesungen. Dabei zeigte sich schnell das Talent von Parton. Schon mit zehn Jahren trat sie in örtlichen Fernseh- und Radioshows auf.

Als Teenager sang sie in der berühmten „Grand Ole Opry“-Show in Nashville. Nach dem Schulabschluss 1964 zog Parton ganz nach Nashville und begann ein Leben als Songwriterin und Musikerin. Ihre erste Single schaffte es 1967 nur auf Platz 24 der Country-Charts. Es folgten viele weitere Hits.

daw, viv, afp

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