Die Auslobungsunterlagen gibt es online unter www.leipzig.de/architekturpreis sowie über das Portal www.competitionline.com.
Baubürgermeister Thomas Dienberg sagt: „In diesem Jahr sollen auch die Leipzigerinnen und Leipziger mit über die preiswürdigen Bauwerke abstimmen können. Denn, wie die gebaute Umwelt in der Stadt gestaltet ist, das ist nicht nur Expertenthema, sondern es wirkt sich unmittelbar auf die Lebensqualität jeder und jedes Einzelnen aus.“
Ausgezeichnet werden dabei Bauwerke und Freiraumgestaltungen aller Art, die herausragende architektonische Qualität aufweisen. Besonders beachtet werden Projekte, die für nachhaltiges und ressourcensparendes Bauen stehen.
Zuletzt, im Jahr 2023, war es der Stadt Leipzig gelungen, gleich drei Preise selbst entgegen zu nehmen:
- die fertig gestellte Kindertageseinrichtung Tarostraße
- der Erweiterungsbau der Apollonia-von-Wiedebach-Schule und
- die Skateanlage in Leipzig Grünau
Die externe Jury arbeitet unabhängig: Den Vorsitz des siebenköpfigen Auswahlgremiums hat Professorin Katja Annika Pahl (Architektin, Hamburg) inne, zudem besteht die Jury aus den Fachjuroren Vera Hartmann (Architektin, Berlin), Laura Fogarasi-Ludloff (Architektin, Berlin), Professorin Katja Benfer (Landschaftsarchitektin, Berlin) sowie Christian Felgendreher (Architekt, Bremen/Berlin/Azmoos, CH). Als Sachjuroren aus Leipzig wirken zudem Annette Menting, Professorin für Baugeschichte und Baukultur, sowie der Kunsthistoriker Professor Arnold Bartetzky mit.
Ausstellung der Bewerbungen im Dezember 2026
Im Dezember werden in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses alle eingereichten Bewerbungen ausgestellt. Erstmals können dann Bürgerinnen und Bürger sowohl vor Ort als auch online über einen Publikumspreis abstimmen. Im April 2027 werden dann alle Preise vergeben, auch eine Ausstellung im Neuen Rathaus ist wieder geplant.
Weitere Informationen
Der Architekturpreis wird in der Regel alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Hieronymus-Lotter-Preis für Denkmalpflege der Kulturstiftung Leipzig vergeben. Hintergrund ist ein Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 1999. Im vergangenen Jahr musste der Preis jedoch aufgrund der finanziellen Situation der Stadt pausieren.

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